Poker um Lufthansa-Beihilfe

Lufthansa       -  Stillgelegte Passagiermaschine der Lufthansa auf dem Flughafen Frankfurt.
Foto: Boris Roessler/dpa | Stillgelegte Passagiermaschine der Lufthansa auf dem Flughafen Frankfurt.

Spätestens mit der vorläufigen Nichtinanspruchnahme des staatlichen Rettungspakets hat der Poker um die Lufthansa-Zukunft nach Corona so richtig begonnen. Die Europäische Kommission scheint nicht gewillt, den zwischen deutscher Regierung und Unternehmen ausgehandelten Deal über neun Milliarden Euro einfach passieren zu lassen. Brüssel pocht auf die erstmals anzuwendenden Regeln für umfangreiche Corona-Hilfen an Unternehmen und verlangt mehr Wettbewerb auf dem Lufthansa-Heimatmarkt. Die Marktmacht des längst auf Belgien, Österreich und die Schweiz gewachsenen Kranich-Konzerns gründet sich auf seiner starken ...

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