Tourismus im Krisenmodus: Auf Corona folgt Hochwasser

Hochwasserkatastrophe       -  Dutzende Wohnwagen, Autos und Wohnmobile, die von der Flutwelle mitgerissen wurden, hängen zusammengequetscht an einer Ahrbrücke in Altenahr.
Foto: Boris Roessler/dpa | Dutzende Wohnwagen, Autos und Wohnmobile, die von der Flutwelle mitgerissen wurden, hängen zusammengequetscht an einer Ahrbrücke in Altenahr.

Verwüstete Campingplätze, zerstörte Ferienhäuser und Hotels, beschädigte Brücken, Gleise und Straßen: Nach dem Corona-Lockdown stürzt die Hochwasserkatastrophe den Tourismus in den betroffenen Regionen in die nächste Krise. So gibt es beispielsweise im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz so gut wie keine Wirtshäuser oder Hotels, die innerhalb der kommenden zwölf Monate wieder Gäste empfangen könnten, wie der Landesverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) berichtet. Die Sorge der Tourismusbranche vor einer Stornowelle in nicht betroffenen Nachbargebieten ist groß.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung