Frankfurt/Bonn

Umfrage: Noch Vorbehalte gegen Geldabheben an der Ladenkasse

Geld       -  Eine Frau hält eine Geldbörse mit zahlreichen Banknoten und Bankkarten in der Hand.
Foto: Monika Skolimowska/zb | Eine Frau hält eine Geldbörse mit zahlreichen Banknoten und Bankkarten in der Hand.

Die meisten Deutschen haben einer Umfrage zufolge noch Vorbehalte gegen das Geldabheben an der Ladenkasse. Nur jeder vierte (27 Prozent) nutzt den Einkauf im Supermarkt oder den Besuch im Baumarkt auch gleich, um sich mit Bargeld vom eigenen Konto zu versorgen. Fast drei Viertel (72 Prozent) der gut 1000 Befragten verzichten auf den sogenannten Cashback-Service. Das ergab eine repräsentative Erhebung von Kantar Emnid im Auftrag der Postbank, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Unter den Skeptikern antworteten demnach 78 Prozent, sie höben lieber am Geldautomaten Geld ab. 23 Prozent halten die Ladenkasse für zu unsicher, 14 Prozent ist der „Cashback”-Vorgang unangenehm, 8 Prozent kennen die Möglichkeit überhaupt nicht.

Unter denjenigen, die beim Bezahlen an der Ladenkasse gerne auch Bargeld mitnehmen, tun dies 6 Prozent regelmäßig. Jeder fünfte (21 Prozent) aus dieser Gruppe nutzt „Cashback” ab und zu.

In vielen Supermärkten, Drogerien oder Baumärkten ist das Geldabheben an der Ladenkasse bei einem Mindesteinkaufswert von meist 10 oder 20 Euro möglich. In der Regel kann ein Kunde höchstens 200 Euro mitnehmen. Den ausgezahlten Betrag bucht der Händler zusammen mit dem Einkaufswert vom Konto des Kunden ab.

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