Vom Reifenflicken zum Handy: 125 Jahre technisches Klebeband

Vom Pflaster zum Handykleber       -  Cai Rong Lim (r), damals Bereichsleiterin in der Produkt- und Technologie-Entwicklung bei Tesa, prüft in einem Tesa-Labor in Norderstedt (Schleswig-Holstein) bei Hamburg ein transparentes Klebeband.
Foto: picture alliance / Christian Charisius/dpa | Cai Rong Lim (r), damals Bereichsleiterin in der Produkt- und Technologie-Entwicklung bei Tesa, prüft in einem Tesa-Labor in Norderstedt (Schleswig-Holstein) bei Hamburg ein transparentes Klebeband.

Ein Stück Technikgeschichte beginnt mit einem Flop: In der 1890er Jahren arbeitet der experimentierfreudige Apotheker Paul Beiersdorf in Hamburg an einem Wundpflaster. Das Pflaster soll hervorragend geklebt haben, allerdings wohl so gut, dass es die Haut schädigte. Eine ungeplante Erfindung Oscar Troplowitz, ebenfalls Apotheker, der inzwischen Beiersdorfs kleines Labor übernommen hat, gibt der Erfindung dennoch eine Chance, wenngleich für einen ganz anderen Einsatzzweck: 1896, das genaue Datum ist unbekannt, bringt er das Pflaster auf den Markt.

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