Wer auf eigene Faust drauflos saniert, zahlt den Handwerker

Renovierungsarbeiten       -  Der Bundesgerichtshof hat ein grundsätzliches Urteil zur irrtümlichen Instandsetzung des Gemeinschaftseigentums durch einen Wohnungseigentümer ausgesprochen.
Foto: Jens Kalaene | Der Bundesgerichtshof hat ein grundsätzliches Urteil zur irrtümlichen Instandsetzung des Gemeinschaftseigentums durch einen Wohnungseigentümer ausgesprochen.

Für Wohnungsbesitzer ist es sowohl eine gute als auch eine schlechte Nachricht: Wer auf eigene Faust Sanierungen am Gebäude veranlasst, kann dafür nicht mehr nachträglich die Eigentümergemeinschaft zur Kasse bitten. Das gilt selbst dann, wenn jemand fälschlicherweise angenommen hat, dass er sich um die Arbeiten selbst kümmern muss, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Freitag entschied. Für alle anderen Eigentümer ist das von Vorteil. Sie müssen keine Renovierungen mehr mitbezahlen, die nicht im Voraus gemeinsam beschlossen wurden. (Az. V ZR 254/17) Das schütze die Gemeinschaft vor unerwarteten ...

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