WÜRZBURG

Der Kartoffelmissionar, oder: Wie die Knolle zu uns kam

Die Kartoffel kommt aus den Anden, klar. Die ganze Wahrheit ist: Sie hat ihren Ursprung auch in Würzburg, auf dem Gelände der Landesgartenschau. Wegen eines Professors.
Potato field with tubers in soil dirt
Die Europäer waren skeptisch: Die Knollen aus Südamerika wurden als Viehfutter betrachtet. Foto: Foto: Gusach, Getty Images
376 Millionen Tonnen Kartoffeln werden jedes Jahr weltweit geerntet. Keine Frage, die Knollen des Nachtschattengewächses zählen zu einem der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt. Knapp 58 Kilogramm im Jahr – so viel Kartoffeln isst laut Bundesernährungsministerium jeder Deutsche im Schnitt. Im EU-Vergleich ist das gar nicht mal viel, in Irland, Lettland oder Polen werden doppelt so viele Kartoffeln pro Kopf gegessen. Aber mit einer Erntemenge von zehn und elf Millionen Tonnen liegt Deutschland als Kartoffelproduzent ziemlich weit vorn: Platz sechs hinter China, Indien, Russland, der Ukraine und den ...
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