WÜRZBURG

Im Kampf gegen die Scheinwissenschaft

Raubverlage veröffentlichen pseudowissenschaftliche Journale mit fragwürdigen Inhalten, die auch an deutschen Universitäten auftauchen. Die versuchen, dagegen zu steuern.
Fake News
Ein Mauszeiger ist auf einem Computermonitor auf einem Button zu sehen, mit dem man eine gefälschte Nachricht melden kann. Foto: Foto: F. Gabbert, dpa
Wer eine wissenschaftliche Zeitschrift liest, der sollte eigentlich davon ausgehen können, dass alles, was darin steht, vorher nach den Regeln wissenschaftlicher Qualitätssicherung geprüft wurde. Sogenannte Raubverlage unterwandern dieses bewährte System immer mehr: Sie gehen Forscher und Unternehmen zu und bieten ihnen gegen Bezahlung die Veröffentlichung ihrer Beiträge in einem wissenschaftlich anmutenden Journal an. Oft werden dann die Beiträge der Forscher ohne Prüfung wissenschaftlicher Qualitätsstandards innerhalb weniger Tage veröffentlicht.
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