Bremerhaven

Schwermetalle können Fortpflanzung der Aale gefährden

Europäische Aale schwimmen für ihre Fortpflanzung Tausende Kilometer durch den Atlantik. Während der Reise bauen sie Knochengewebe ab, so dass eingelagerte Schwermetalle freiwerden. Das könnte die vom Aussterben bedrohte Art weiter gefährden.
Fortpflanzung der Aale
Die Weibchen der vom Aussterben bedrohten Europäischen Aale geben bei ihrer Wanderung eingelagerte, potenziell giftige Schwermetalle an ihre Eier ab. Foto: Marko Freese/Thünen-Institut für Fischereiökologie
Die Weibchen der vom Aussterben bedrohten Europäischen Aale geben bei ihrer Wanderung eingelagerte, potenziell giftige Schwermetalle an ihre Eier ab. Dies könne die Gesundheit und auch die Fortpflanzung der Tiere, die auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehen, beeinträchtigen. Das berichten Forscher um Marko Freese vom Bremerhavener Thünen-Institut für Fischereiökologie in den „Proceedings” der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften („PNAS”). Die Wissenschaftler, darunter Mitarbeiter der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, untersuchten den Abbau ...
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