Mainz

Stromstöße gegen das leidige Zittern

Warum die „Tiefe Hirnstimulation“ funktioniert, weiß man bis heute nicht genau. Aber für viele Menschen – beispielsweise mit Parkinson – ist das Verfahren eine Hilfe.
Ben Bargenda liegt auf einer Liege im Operationssaal der Uniklinik in Mainz, sein Kopf ist in einer Halterung fixiert. Er kann ihn keinen Millimeter bewegen. Das ist wichtig: Denn die Ärzte setzen zwei Elektroden direkt in sein Gehirn ein. Eine Prozedur, die mehrere Stunden dauert und angesichts des sensiblen OP-Gebiets sehr anspruchsvoll ist. Eine winzige Verschiebung kann schon große Effekte auslösen. Um genau die richtige Position zu finden, muss Ben Bargenda während der ganzen Operation wach sein. Immer wieder zeichnet er etwa Spiralen auf einen Block, tippt sich mit den Fingern an den Daumen, zählt die ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen