Stockholm

Studie: Räuber in der Ostsee magern ab

Wie groß ist der Bestand derzeit? An diesem Wert wird häufig festgemacht, wie stark bestimmte Fischarten befischt werden sollten. Das Fischereimanagement sollte aber besser das gesamte Nahrungsnetz berücksichtigen, leiten Forscher aus Studienergebnissen ab.
Kegelrobbe
Derzeit leben etwa 30.000 Kegelrobben in der Ostsee. Foto: Carsten Rehder
Kegelrobben und Dorsche sind einer Studie schwedischer Forscher zufolge zumindest in einigen Regionen des Binnenmeeres im Schnitt magerer als früher. Ihr schlechterer Gesundheitszustand hänge mit Veränderungen im Bestand von Bodentieren wie Krebsen zusammen, berichten die Wissenschaftler im Fachjournal „Ambio”. Es genüge nicht, für das Fischereimanagement nur die Bestände der Fische zu berücksichtigen, erklärte Mitautorin Lena Bergström von der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften (SLU). Der Zustand des gesamten Nahrungsnetzes müsse einbezogen werden. Die Forscher um Agnes Karlsson von ...
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