Genf

Wichtige Entscheidungen der Artenschutzkonferenz

Der Handel mit Dutzenden Tier- und Pflanzenarten wird schärfer überwacht. Das beschlossen die 183 Unterzeichnerstaaten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens über den Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (Cites) bei ihrer Sitzung in Genf.
Afrikanische Elefanten
Elefanten in Simbabwe. Der Export von Elefanten aus vier Ländern Afrikas für Zoos und Zirkusse ist nun verboten. Foto: Tsvangirayi Mukwazhi/AP
Das Übereinkommen schützt bereits mehr als 5000 Tier- und rund 30.000 Pflanzenarten, entweder über völlige Handelsverbote (Listung auf Anhang 1) oder durch die Überwachung der Arten, um sicherzustellen, dass ihr Überleben durch die kommerzielle Nutzung nicht gefährdet wird (Anhang 2). Die wichtigsten Entscheidungen: ELEFANTEN: Die von Sambia, Botsuana, Namibia und Simbabwe beantragte Aufweichung des seit fast 30 Jahren verbotenen Elfenbeinhandels wurde abgelehnt. Vielmehr riefen die Cites-Staaten alle Länder auf, ihre Märkte für Elfenbeinhandel zu schließen. Legaler Handel beflügele die Wilderei, ist das ...
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