Berlin

Zweite Runde: Eine Stunde lang Insekten zählen

Grünes Heupferd
Ein grünes Heupferd (Tettigonia viridissima) sitzt auf einer Lorbeerkirsche-Hecke. Foto: Felix Kästle

Ideal sei eine Stunde Beobachtung an einem sonnigen, warmen, trockenen und windstillen Tag. Naturliebhaber sollen dann die Namen aller Insekten notieren, die sie auf einer Grünfläche erkennen - ob nun Vorgarten, Wiese, Moor oder Wegrand. Die Zahlen können online über die kostenlose App „Insektenwelt” an den Nabu übermittelt werden. Für ein besseres Erkennen bietet die App Fotos und Infos zu heimischen Sechsbeinern.

Kernarten, nach denen die Teilnehmer auf jeden Fall schauen sollten, sind im August die Schmetterlinge Schwalbenschwanz und Kleiner Fuchs, dazu die Ackerhummel, die Blaue Holzbiene, der Siebenpunkt-Marienkäfer, die Streifenwanze, die Blaugrüne Mosaiklibelle und das Grüne Heupferd. Durch die bundesweite Insektenzählung sollen die Bestände besser erfasst werden. Denn Studien zeigen, dass die Insektenzahlen in Deutschland deutlich zurückgehen. Zu den vermuteten Hauptgründen zählen unter anderem die intensive Landwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden. Insektenzahlen haben Auswirkungen auf die Nahrungskette - und damit zum Beispiel auch auf die Vogelbestände.

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