New York

Forscher: Viel mehr Land auf der Erde muss unter Schutz

Studie zu „globalem Sicherheitsnetz”       -  Visualisierung der Erde: Die grün dargestellten Flächen markieren laut der Studie diejenigen Gebiete, die unter Schutz gestellt werden müssten, um das Artensterben zu begrenzen und wirkungsvollen Klimaschutz zu leisten.
Visualisierung der Erde: Die grün dargestellten Flächen markieren laut der Studie diejenigen Gebiete, die unter Schutz gestellt werden müssten, um das Artensterben zu begrenzen und wirkungsvollen Klimaschutz zu leisten. Foto: Felix Pharand-Deschenes/Globaia/dpa

Der Schutz von rund 2,3 Prozent der Landmasse sei am dringendsten, um die am stärksten bedrohten Pflanzen- und Tierarten vor dem Aussterben zu bewahren, heißt es in einem Bericht, den ein Team von Forschern um die Naturschutzorganisation Resolve in Washington veröffentlichte.

Die in zweijähriger Arbeit gesammelten Daten arbeitete das Team in eine interaktive Online-Karte (stage.globalsafetynet.app ein. Dabei handele es sich um „die erste digitale Karte ihrer Art, die eine Art Blaupause für den Schutz des Lebens auf der Erde kreiert”, sagte Eric Dinerstein von Resolve.

Derzeit stehen den Forschern zufolge etwa 15 Prozent der Landmasse der Erde unter Schutz. Um Krisen wie den Klimawandel, den Verlust von Biodiversität und das Aufkommen neuartiger Viren wie des Coronavirus effektiv zu bekämpfen, müsse es aber mindestens die Hälfte sein.

© dpa-infocom, dpa:200906-99-448491/3

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