Lange Weltraum-Aufenthalte können zu Hirn-Schäden führen

Astronaut       -  Ein Astronaut Luca Parmitano angebunden an der Internationalen Raumstation, während er Reparaturen vornummt.
Foto: NASA/dpa | Ein Astronaut Luca Parmitano angebunden an der Internationalen Raumstation, während er Reparaturen vornummt.

Lange Aufenthalte im All können einer Studie zufolge Schäden im Gehirn von Astronauten auslösen. Die Ergebnisse einer Blutuntersuchung von Raumfahrern deuteten auf eine leichte, aber anhaltende Hirnverletzung und eine schnellere Alterung des Gehirns bei der Rückkehr zur Erde hin, teilte die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München mit. Mögliche Ursache sei ein gestörter Blut-Abfluss aus dem Kopf in der Schwerelosigkeit, dieser könne im Lauf der Zeit zu einem Druckanstieg im Nervenwasser führen. Die Studie veröffentlichte das Forscherteam in der Fachzeitschrift „Jama Neurology”.

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