Radioaktive Abschreckung im Kampf gegen Nashorn-Wilderer

Kampf gegen Nashorn-Wilderer       -  Professor James Larkin von der Johannesburger Witwatersrand-Universität spritzt eine präparierte Aminosäure ins Horn eines Nashorns.
Foto: Jessica Shuttleworth/University of the Witwatersrand/dpa | Professor James Larkin von der Johannesburger Witwatersrand-Universität spritzt eine präparierte Aminosäure ins Horn eines Nashorns.

Südafrikas Tierschützer rüsten auf. Im Kampf gegen die chronische Nashorn-Wilderei setzen sie nun auf leicht radioaktive Substanzen. Bei dem internationalen „Projekt Rhisotope” arbeiten Experten mehrerer Länder zusammen. Sie wollen eine leicht radioaktive Substanz ins Horn der Tiere spritzen, um Schmuggler zu aufzuspüren und abzuschrecken. Sobald die Hörner am Airport oder in einem Hafen den Zoll passieren, würden die Messgeräte Alarm schlagen. Die Forscher hoffen so auf einen akuten Einbruch beim Schmuggel. Trendsetter sind die Nashorn-Bullen „Igor” und „Denver”. ...

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