Rostende Munition in Ostsee: Bericht sieht Politik am Zug

Versenkte Munition       -  Munitionsreste am Meeresboden am Ausgang der Kieler Förde.
Foto: Forschungstauchzentrum CAU Kiel/dpa | Munitionsreste am Meeresboden am Ausgang der Kieler Förde.

Angesichts mehrerer hunderttausend Tonnen Munitionsreste auf dem Grund der Ostsee fordert ein am Dienstag veröffentlichter Bericht die Politik zum Handeln auf. Rostende Munition und austretende Chemikalien seien „eine erhebliche Gefahr für das Ökosystem”, schreibt der Berichterstatter für Munitionsaltlasten bei der Ostseeparlamentarierkonferenz, Peter Stein (CDU), in seinem Abschlussbericht. In der Ostsee liegen nach Schätzungen 300.000 Tonnen konventionelle Munition und 42.000 bis 65.000 Tonnen chemische Kampfstoffe, die nach dem Zweiten Weltkrieg dort versenkt wurden.

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