Veitshöchheim

Fächerblume als „Bayerische Pflanze des Jahres“

Die Fächerblume leuchtet als „Bayerische Pflanze des Jahres“ weiß-blau: Sekttaufe des 'Himmlischen Duos' in der Landesanstalt Veitshöchheim durch Regierungspräsident Eugen Ehmann (links) und Friedrich Reim als unterfränkischer BVG-Bezirksvorsitzender. 
Foto: Dieter Gürz | Die Fächerblume leuchtet als „Bayerische Pflanze des Jahres“ weiß-blau: Sekttaufe des "Himmlischen Duos" in der Landesanstalt Veitshöchheim durch Regierungspräsident Eugen Ehmann (links) und Friedrich Reim als ...

Ihren Favoriten unter den aktuellen Sommertrends haben die Bayerischen Gärtner zur „Pflanze des Jahres 2021“ gekürt. Die Wahl fiel auf die robuste und bienenfreundliche Fächerblume, auch unter ihrem botanischen Namen „Scaevola“ bekannt. Die Wiege dieser zwei neuen Sorten – eine leuchtend weiße und eine blau-violette - stand in der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim. Stellvertretend für die bayerischen Gärtnereien tauften hier im Zierpflanzengewächshaus, wegen der Corona-Pandemie unter Ausschluss der Öffentlichkeit, Regierungspräsident Eugen Ehmann  als  Sekttaufe des "Himmlischen Duos" in der LWG Veitshöchheim Taufpate und der Veitshöchheimer Gärtnerei- und Blumenhausinhaber Friedrich Reim als unterfränkischer Bezirksvorsitzender des Bayerischen Gärtnerverbandes die Pflanze des Jahres 2021 als „Himmlisches Duo“.

Beide wünschten, mit einem Glas Sekt anstoßend, allen Gärtnereien eine gute Saison und allen Kunden viel Freude und Erfolg mit dem "Himmlischen Duo", das ab dem letzten April-Wochenende in über 250 beteiligten Mitgliedsbetrieben des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes erhältlich ist.

Gefächert wie ein Engelsflügel

Wie Friedrich Reim erläuterte, machen unzählige kleine Blüten, jede gefächert wie ein Engelsflügel, das Pflanzen-Duo zu einem Blickfang. Von weitem leuchte uns die gesammelte Blütenfülle entgegen. Aus der Nähe betrachtet, würden die filigranen Blüten jede für sich faszinieren. Und sie würden nicht nur die Menschen in ihren Bann ziehen. Bestäuberinsekten, allen voran Honig- und Wildbienen, würden sich gerne an den Blüten tummeln, wie man bereits auch schon im Gewächshaus sehen konnte.

Mit der vielseitigen Auswahl an Neuheiten, die die Gärtnereien als Fachbetriebe bereithalten, ist es laut Reim ein Leichtes, für Abwechslung im persönlichen Paradies zu sorgen. Zusammen mit bewährten Sommerblumen lassen sie sich zu immer wieder neuer Blütenpracht zusammenstellen. So präsentierte Reim vor Ort, dass das Himmlische Duo durch seinen überhängenden Wuchs in Blumenkästen  hervorragend auch mit Dahlien (roter Schorsch), orangefarbenen Geranien, der gelben Bidens, der Gaura-Prachtkerze und der Süßkartoffel zur Geltung kommt.

Ob Sonne oder Halbschatten, eine anspruchsvolle Pflege benötigt die Pflanze des Jahres nicht. Mit guter Gärtnererde und einem Langzeitdünger hat die Fächerblume laut Reim alles, was sie braucht, um bis zum ersten Frost im Herbst durchzublühen. Mit dem Gießen könne man warten, bis die Erde fast komplett trocken geworden ist – man sollte es sogar, denn das Einzige was dieses muntere Duo wirklich übel nehme, sei Staunässe im Wurzelbereich. Hitze und zeitweilige Trockenheit würde n der Fächerblume dafür gar nichts ausmachen.

Der Regierungspräsident würdigte auch die Zucchini als Gemüsepflanze des Jahres, die aber erst noch wachsen muss, bevor sie präsentiert werden kann.

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