Knetzgau

Knetzgau: 60 Digitalempfänger für die Alarmierung der Feuerwehren, neue Busverbindung und Online-Geburtsurkunden

Bereits im Jahr 2016 wurde bayernweit der Sprechfunk für Feuerwehren, Rettungsdienste und Polizei auf Digitalfunk umgestellt. Nun soll auch die Alarmierung auf Digitalfunk umgestellt werden. Der Gemeinderat von Knetzgau beschloss daher in seiner Sitzung am Montag, 60 digitale Meldeempfänger für die Wehren anzuschaffen.

Die Kosten belaufen sich auf rund 34.400 Euro. Der Zuschuss des Freistaats Bayern liegt bei 24.700 Euro, der Eigenanteil der Gemeinde damit bei rund 10.000 Euro. Mit den Digitalempfängern werden die Feuerwehren in Knetzgau und Zell ausgestattet, aufgrund ihrer Nähe zur Autobahn, informierte Bürgermeister Stefan Paulus.

Gemeinde will es möglich machen, Geburtsurkunden online zu beantragen

Wer sein Kind im Kindergarten anmelden will und dafür eine Geburtsurkunde oder Eheurkunde benötigt, soll diese künftig auch online beantragen können. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und den Ausbau der Angebote an Online-Diensten im Rahmen des Förderprogramms "Digitales Rathaus". Der Fördersatz für das Vorhaben beträgt 80 Prozent, maximal 20.000 Euro pro Gemeinde.

Der Klärschlamm der Gemeinde Knetzgau soll künftig durch die Stadt Haßfurt entsorgt werden. Bereits am 21. Februar hatte der Gemeinderat dem Vertrag mit der Stadt zugestimmt. Er war bislang aber noch nicht unterzeichnet worden, da einige Vertragsbestandteile nochmals angepasst wurden. Insbesondere beim Trockensubstanzgehalt wurde auf Wunsch der Vertragspartner ein größerer Schwankungsbereich festgelegt.

Klärschlammentsorgung über die Kreisstadt startet voraussichtlich 2025

Die Entsorgungskosten des entwässerten Klärschlamms betragen voraussichtlich 127,49 Euro netto pro Tonne. Das Gremium stimmte dem vorliegenden geänderten Vertrag mit der Stadt Haßfurt über die Entsorgung des Klärschlamms aus der Kläranlage Knetzgau zu. Start der Entsorgung über die Stadt ist voraussichtlich Anfang 2025.

Die Verträge für die Buslinien aus dem Steigerwald über Zell, Sand und Knetzgau nach Haßfurt laufen zum 31. Juli 2024 aus. Verbesserungsvorschläge sind durch die Gemeinde bis zum 1. Februar 2023 an das Landratsamt mitzuteilen. Die Gemeinde Knetzgau wird die Erstellung eines Gemeindefahrplans in Auftrag geben, der jedem Haushalt zur Verfügung gestellt werden soll. Es sei für viele Bürgerinnen und Bürger nur sehr schwer zu erkennen, wann welcher Bus wohin fährt, sagte Bürgermeister Stefan Paulus.

Zusätzlicher Bus nach Haßfurt am Nachmittag fährt ab Dezember

Erfolgreich war die Gemeinde mit der Bitte, in der Zeit zwischen 15.15 Uhr und 18.40 Uhr einen weiteren Bus einzusetzen. Während die Verbindungen von Haßfurt nach Knetzgau tagsüber ausreichend sind, fehlen vor allem am Nachmittag Möglichkeiten für Beschäftigte von der Gemeinde in die Kreisstadt zu kommen. Ab dem 11. Dezember dieses Jahres wird um 16.35 Uhr eine weitere Fahrt von Knetzgau nach Haßfurt in die Fahrpläne aufgenommen. Die Kosten teilen sich der Landkreis, die Gemeinde und Firmen.

Die Gemeinderäte sollen bis zum 1. Februar kommenden Jahres eventuell gewünschte Änderungen in Busfahrplänen für ihren jeweiligen Wohnort mitteilen. Andere Buslinien in den übrigen Ortsteilen sind vom Auslaufen der Verträge im Jahr 2024 zwar nicht betroffen, aber auch hier sollen mögliche Änderungen in die Fahrpläne einfließen, sodass auch für sie der 1. Februar 2023 als Frist für die Anmeldung von Wünschen gilt.

Der dritten Änderung des Bebauungsplans "Am Bieger" stimmte der Knetzgauer Gemeinderat mit einer Gegenstimme zu.

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