Kitzingen

Klavierstimmer: ein Hammerjob

Flink gleiten die Finger von Klavierbaumeister Ludwig Vasicek über die Tasten, während er mit der linken Hand mit winzigen Bewegungen jeden einzelnen der etwa 240 Wirbel im Piano justiert. Die Produktion eines Pianos bei Seiler in Kitzingen dauert drei bis vier Monate, für einen Flügel werden sechs bis neun Monate gebraucht, ein großer Konzertflügel ist nach etwa einem Jahr fertig.
Foto: D. Röllinger | Flink gleiten die Finger von Klavierbaumeister Ludwig Vasicek über die Tasten, während er mit der linken Hand mit winzigen Bewegungen jeden einzelnen der etwa 240 Wirbel im Piano justiert. Die Produktion eines Pianos bei Seiler in Kitzingen dauert drei bis vier Monate, für einen Flügel werden sechs bis neun Monate gebraucht, ein großer Konzertflügel ist nach etwa einem Jahr fertig.

Bing, bing, bing... Ein Ton unterbricht die Stille. Laut und kräftig tönt er bis ins hinterste Eck des großen Raumes. Doch Ludwig Vasicek ist nicht zufrieden. „Zu weich“, sagt er und greift zur Feile, um den Hammerkopf vorsichtig zu bearbeiten. Taste für Taste, Saite für Saite, arbeitet sich der Klavierbaumeister von Piano Seiler durch das Instrument. Er braucht dafür ein gutes Gehör, aber auch viel Gefühl.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung