Volkach

MP+Vereine in Unterfranken: Die Idealisten von der Mainschleifenbahn

Wie die Eisenbahnstrecke mit Endpunkt Volkach nach großem Kampf gerettet wurde. Wie sich der  Einsatz nun plötzlich auszahlt - und wie der Anschluss in die Zukunft ist.
Wolfgang Schramm, ausgewiesener Freund der Mainschleifenbahn und lange Jahre der führende Kopf der Interessengemeinschaft Mainschleifenbahn (IGM), am Endpunkt der Mainschleifenbahn in Astheim.
Foto: Frank Weichhan | Wolfgang Schramm, ausgewiesener Freund der Mainschleifenbahn und lange Jahre der führende Kopf der Interessengemeinschaft Mainschleifenbahn (IGM), am Endpunkt der Mainschleifenbahn in Astheim.

Wie das klingt: zu Kaiser-Zeit gebaut. Aber es ist tatsächlich so: Im Februar 1909 schritten die Honoratioren feierlich nach 30-jährigen Bemühungen endlich zur Eröffnung der knapp zehn Kilometer langen Strecke von Seligenstadt nach Volkach. Kostenpunkt: alles in allem 858 600 Mark, nach heutiger Währung geschätzt um die zehn Millionen Euro. Dass die Bahnlinie, die ihren Namen von der Lage Volkachs in der Mainschleife hat, auch gut 100 Jahre später nicht gestorben ist, liegt an ein paar Dutzend Idealisten.

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