Volkach

Volkacher Madonnenraub: Wie die Gottesmutter freigekauft wurde

Der Raub der Riemenschneider-Madonna aus der Wallfahrtskirche in Volkach hält 1962 die Nation in Atem. Mit Hilfe des Magazins „Stern“ gelingt es, die Figur auszulösen.
Riemenschneiders 'Rosenkranz-Madonna', liebevoll betastet von Mesner Georg Braun, Kirchen- und Stadtrat Hermann Meyer, Dr. Johannes Taubert vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Kirchenpfleger Karl Gottfried Hart und Geistlicher Rat Simon Himmel im Beisein von Volkacher Kindern. Das Foto entstand nach der Restaurierung des lang entbehrten Kunstwerks im Jahr 1963.
Foto: Walter Röder | Riemenschneiders "Rosenkranz-Madonna", liebevoll betastet von Mesner Georg Braun, Kirchen- und Stadtrat Hermann Meyer, Dr. Johannes Taubert vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Kirchenpfleger Karl Gottfried Hart und Geistlicher Rat Simon Himmel im Beisein von Volkacher Kindern. Das Foto entstand nach der Restaurierung des lang entbehrten Kunstwerks im Jahr 1963.

Der „Raub der Volkacher Madonna“ am 7. August 1962 gilt bis heute als einer der spektakulärsten Kunstdiebstähle in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die Suche nach Dieben und Diebesgut hält damals die ganze Nation in Atem. Und das Weinstädtchen an der Mainschleife (Lkr. Kitzingen) macht der Coup im In- und Ausland bekannt.Als Messner Philipp Jäcklein an jenem Augusttag frühmorgens gegen 4.20 Uhr - aufgeschreckt durch Motorengeräusche - in der Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“ nach dem Rechten sieht, findet er nur noch Holzsplitter sowie Flügel und Hände der musizierenden Engel.

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