Eine völlig durchgeknallte Familie

Mit begeistertem Applaus feierten die Premierengäste am Freitagabend die Aufführung von „37 Ansichtskarten“, dem neuen Stück der Lohrer Gaukler. Zehn Jahre nach dem „Ungleiche(n) Paar“ hatte wieder Andreas Walther-Schroth die Regie geführt. Dessen besonderer Dank galt der Familie Mehling, die ihren Gewölbekeller nicht nur für die Aufführungen, sondern auch für die Proben zur Verfügung gestellt hatte.
'37 Ansichtskarten'- Das neue Stück der Lohrer 'Gaukler' Tante Esters 'Verbalerotik mit Karotte' (Steffi Staub)
Foto: Andreas Brauns | "37 Ansichtskarten"- Das neue Stück der Lohrer "Gaukler" Tante Esters "Verbalerotik mit Karotte" (Steffi Staub)

Ihm habe die Arbeit mit den Gauklern viel Spaß gemacht, sagte Walther-Schroth. „Uns auch“, gab Georgia Viola-Richartz das Kompliment zurück. Die Besonderheit im 15. Jahr des Bestehens: Jede Rolle ist doppelt besetzt, so dass das Stück von zwei Gruppen abwechselnd gespielt werden kann – insgesamt 32 Mal. Georgia Viola-Richartz ist eine der beiden Evelyn Sutton. Die erwartet nach sechs Jahren – „acht Jahre“, korrigiert Tante Ester (Steffi Staub) – ihren Sohn Avery zurück. So lange war er in Europa unterwegs gewesen; von überall habe er ihr Ansichtskarten geschickt „Paris, Florenz ...“. Sehr glaubhaft ...

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