Lichtenau

Hafenlohrtal im Spessart: 40 Jahre Kampf gegen den Stausee

Kaum vorstellbar, dass dieses Idyll im Spessart heute am Grunde eines Wasserspeichers liegen könnte. Ende der 1970er Jahre fehlte dazu nicht viel. Warum es doch anders kam.
Kurt Tucholsky schwärmte 1927 im Hafenlohrtal: 'Das ist eine Landschaft, die gibt es gar nicht mehr.' Der Aktionsgemeinschaft ist es ganz wesentlich zu verdanken, dass das Tal heute noch existiert und nicht in einem Stausee unterging.
Foto: Johannes Ungemach | Kurt Tucholsky schwärmte 1927 im Hafenlohrtal: "Das ist eine Landschaft, die gibt es gar nicht mehr." Der Aktionsgemeinschaft ist es ganz wesentlich zu verdanken, dass das Tal heute noch existiert und nicht in einem Stausee unterging.

Manche Projekte klingen so absurd, dass sich erst einmal kaum jemand darum schert. Dass die Bayerische Staatsregierung vorhaben könnte, das Hafenlohrtal im Spessart zwischen Rothenbuch und Windheim in einem Stausee verschwinden zu lassen, war so eines. Selbst als sich im Juni 1978 in Lichtenau die Aktionsgemeinschaft Hafenlohrtal (AGH) gründete, dauerte es noch lange, bis in der Region Bewegung in die Sache kam. Aber die Bedrohung war real. Das ganze Tal mit "Hoher Knuck", Lichtenau, Erlenfurt, Einsiedel und Lindenfurter Hof sollte geflutet werden, um die Trinkwasserversorgung sicherzustellen.

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