Lohr

Italiener in Lohr: "Man bleibt, wo die Familie ist"

Concetta Gissara mit Enkelin, Carmelo Amenta und Francesco Grillo am Treffpunkt auf der Lohrer Piazza, dem Marktplatz am alten Rathaus.
Foto: Monika Büdel | Concetta Gissara mit Enkelin, Carmelo Amenta und Francesco Grillo am Treffpunkt auf der Lohrer Piazza, dem Marktplatz am alten Rathaus.

Bei geöffnetem Redaktionsfenster an der Lohrer Hauptstraße sind sie nicht zu überhören: Die Lohrer Italiener, die sich – meist vormittags – auf der Piazza treffen. Je nach Temperatur suchen die Männer die Sonne oder den Schatten, sitzen mal auf der Bank an der Liftfasssäule, mal im Fensterbogen des alten Rathauses. Man erkennt sie, weil sie in ihrer Muttersprache sprechen.Fast immer dabei ist Carmelo Amenta. Von seinen 80 Lebensjahren hat er 60 in Lohr verbracht. Das ist ihm wichtig, und dass er einer der Ersten war. Am Montag sitzt er auf der Bank vor einem der Fenster am alten Rathaus.

Archiv-Artikel
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