Karlstadt

Karlstadter Klinik für Puppen: Wo die Chefärztin Bastelfinger hat

Ein Paar in Karlstadt rettet Erinnerungen und macht Kinder glücklich: Es verhilft Puppen und ramponierten Teddybären zu neuen Gliedmaßen und Organen. Ein Besuch am OP-Tisch.
Mit vollem Einsatz: Christel Gaida repariert in der Puppenklinik in Karlstadt eine alte Kunststoffpuppe. 
Foto: Daniel Peter | Mit vollem Einsatz: Christel Gaida repariert in der Puppenklinik in Karlstadt eine alte Kunststoffpuppe. 

Die häufigste Diagnose in der Klinik von Christel Gaida: abgerissener Arm, fehlendes Bein, herausgefallene Augen. Manche Patientin kommt auch kopflos, dann sucht Christel Gaida in ihrem Porzellankopf-Vorrat nach Ersatz. Am liebsten hat die Doktorin ja alte und betagte Patientinnen auf ihrem Behandlungstisch. „Weil die einmalig sind, da hat jede ihr eigenes Gesicht und ihr eigenes Leben.“ Doch gleich welchen Alters, immer ist das Ziel: helfen.Wobei – manchmal muss die Chefärztin schon bei der Anamnese sagen, dass nichts mehr zu machen ist. Wenn etwa an einer Krabbelpuppe zu viel abgebrochen ist.

Archiv-Artikel
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