Binsbach

MP+Pfarreien-Reform: Engagierte Ehrenamtliche im Bistum Würzburg vermissen Respekt

Die "Pastoral der Zukunft" verändert Seelsorge und Leben in Pfarrgemeinden. An der Kirchenbasis fühlen sich viele ignoriert. Ein Ehepaar aus Main-Spessart äußert offen Kritik.
Michaela und Lothar Unsleber aus Arnstein-Binsbach (Lkr. Main-Spessart) engagieren sich ehrenamtlich  in ihrer Kirchengemeinde. Im Gespräch schildern sie ihre Eindrücke zur 'Pastoral der Zukunft'.
Foto: Thomas Obermeier | Michaela und Lothar Unsleber aus Arnstein-Binsbach (Lkr. Main-Spessart) engagieren sich ehrenamtlich  in ihrer Kirchengemeinde. Im Gespräch schildern sie ihre Eindrücke zur "Pastoral der Zukunft".

Michaela und Lothar Unsleber sind unzufrieden. Das Ehepaar lebt in Binsbach, einem Ortsteil von Arnstein (Lkr. Main-Spessart) und engagiert sich dort in der 330-Seelen-Pfarrgemeinde. Beide Katholiken investieren viel Zeit in Gremien. Die Frage ist: Wie lange noch? "Es mangelt gegenüber uns Ehrenamtlichen oft an Wertschätzung", sagt Lothar Unsleber. Die Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre mit der Diözese Würzburg fasst der 62-Jährige so zusammen: "Ignoranz, Arroganz, Respektlosigkeit". Harte Worte.Es geht um das Strukturprogramm "Gemeinsam Kirche sein – Pastoral der Zukunft".

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