Lohr

Rebecca Thurner neue Försterin für Frammersbacher Wald

Rebecca Thurner ist als neue Mitarbeiterin der Forstbetriebsgemeinschaft Main-Spessart West (FBG)  die zuständige Försterin unter anderem für den Frammersbacher Gemeindewald. Das Bild zeigt Thurner zusammen mit dem FBG-Vorsitzenden Stefan Pfeuffer (rechts) und Geschäftsführer Thorsten Schwab. 
Foto: Johannes Ungemach | Rebecca Thurner ist als neue Mitarbeiterin der Forstbetriebsgemeinschaft Main-Spessart West (FBG) die zuständige Försterin unter anderem für den Frammersbacher Gemeindewald.

Fliegender Wechsel bei der Forstbetriebsgemeinschaft Main-Spessart West (FBG): Rebecca Thurner ist seit 1. Februar als Revierleiterin unter anderem für die Betreuung des Frammersbacher Gemeindewaldes zuständig. Die 30-jährige Forstingenieurin tritt damit die Nachfolge von Forsttechniker Stefan Gruber an, der als Revierleiter in den Lohrer Stadtwald gewechselt ist.

Für Thurner ist die neue Stelle die erste direkt nach dem Forststudium, das sie in Weihenstephan absolviert hat. Die gelernte Versicherungskauffrau hatte es begonnen, weil sie im Beruf die Natur und den Umgang mit Menschen verknüpfen wollte. Beides sei ihr wichtig. Als Försterin brauche man nicht nur Fachwissen zum Wald, sondern bei der Beratung von Waldbesitzern auch Sozialkompetenz, erklärt Thurner.

"Ich freu' mich, dass ich hier bin", so die Forstfrau. Sie wohnt jetzt in Partenstein und bezeichnet den Spessart als wunderbare Gegend, "auch wenn es bis jetzt nur regnet". Die passionierte Kletterin gesteht, dass ihr die Nähe zu den Alpen fehle. Doch womöglich kann sie auch in ihrer neuen Aufgabe gelegentlich in die Höhe steigen, hat sie doch im Bereich der Baumpflege Erfahrungen als Baumkletterin gesammelt.

Fließender Übergang

Stefan Pfeuffer (51), seit 2009 Vorsitzender der FBG, ist froh, dass nach dem Weggang Grubers der fließende Übergang gelungen ist. Neun Bewerberinnen und Bewerber habe es gegeben. Dass mit Thurner nun eine Frau dem FBG-Team angehört, sei "sehr positiv".

Für Thurner beginnt nun die Einarbeitungsphase. Sie will nicht nur möglichst schnell die Wälder kennenlernen, die sie betreuen soll, sondern auch die Verantwortlichen beispielsweise in den Rathäusern.  Ihr zur Seite steht dabei Thorsten Schwab, Geschäftsführer der FBG, die rund 800 private und kommunale Waldbesitzer um Lohr und im Lohrtal als Mitglieder hat.

Während Thurner schwerpunktmäßig für den rund 800 Hektar großen Frammersbacher Gemeinde- und Kirchenstiftungswald sowie Privatwälder im Lohrtal zuständig ist, betreut der Forstingenieur Schwab als Revierleiter die Mitgliedswälder rund um Lohr und auf der Fränkischen Platte.

800 Mitglieder

Insgesamt besitzen die rund 800 Mitglieder der FBG rund 12 000 Hektar Wald. Auf dieser Fläche fallen pro Jahr etwa 25 000 Festmeter Holz an, was circa 1250 Lastwagenladungen entspricht. Das Holz wird über das in Rodenbach angesiedelte Büro der FBG vermarktet. Zuletzt, so sagt Schwab, sei nach einer ausgesprochen schwierigen Phase die Nachfrage wieder etwas angezogen. Im Gegensatz zum ersten Corona-Lockdown im vorigen Jahr wirke sich der zweite bislang nicht negativ auf den Holzmarkt aus.

Eine negative Folge der Pandemie ist laut Pfeuffer jedoch, dass die FBG derzeit keine Mitgliederversammlung veranstalten kann. Dabei gäbe es gerade zu der den Mitgliedern in einem Rundschreiben bereits angekündigten Erhöhung der Mitgliedsbeiträge einiges zu erklären.

Sobald Versammlungen wieder möglich seien, müsse man sich auch Gedanken machen, ob und in welcher Form die voriges Jahr wegen der Corona-Pandemie ausgefallenen Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen der FBG nachgeholt werden.

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