Marktheidenfeld

Servomotoren Made in Main-Spessart

Tauschten sich über den Wirtschaftsstandort Main-Spessart aus (von links):  Sebastian Kühl (Landratsamt Main-Spessart), Dietmar Hamberger (Fertig Motors GmbH), Landrätin Sabine Sitter, Erwin Fertig (Fertig Motors GmbH).
Foto: Fertig Motors | Tauschten sich über den Wirtschaftsstandort Main-Spessart aus (von links): Sebastian Kühl (Landratsamt Main-Spessart), Dietmar Hamberger (Fertig Motors GmbH), Landrätin Sabine Sitter, Erwin Fertig (Fertig Motors GmbH).

Im Rahmen eines Besuchs der Fertig Motors GmbH in Marktheidenfeld tauschten sich Landrätin Sabine Sitter und Wirtschaftsförderer Sebastian Kühl mit den beiden Geschäftsführern Erwin Fertig und Dietmar Hamberger über den Standort Main-Spessart, dessen Entwicklungsperspektiven und über konkrete Anliegen des Herstellers von Servomotoren aus, der branchenweit für anforderungsspezifische High-End Antriebstechnik steht. Darüber informierte das Landratsamt Main-Spessart in einer Pressemeldung.

"Der Landkreis verfügt über eine Industriestärke, die im unterfränkischen Vergleich unübertroffen ist, und auf die wir zurecht stolz sein können. Mir ist es daher ein besonderes Anliegen, die Rahmenbedingungen für erfolgreiches Wirtschaften aktiv mitzugestalten und einen engen Kontakt zu den hier ansässigen Betrieben zu pflegen", so Landrätin Sabine Sitter, für die Fertig Motors in vielerlei Hinsicht Vorbildcharakter besitzt. "Und das nicht nur aufgrund des rasanten Wachstums auf mittlerweile über 100 Mitarbeiter seit der Gründung im Jahr 2010. Besonders beeindruckt bin ich vom unternehmerischen Mut, der Innovationskraft, der spürbar offenen Unternehmenskultur und nicht zuletzt auch vom klaren Bekenntnis zu Main-Spessart."

"Wir haben uns ganz bewusst und entgegen des allgemein zu beobachtenden Verlagerungstrends dazu entschlossen, die mechanische Fertigung selbst zu übernehmen und dafür im Jahr 2018 eine eigene Produktionshalle am Standort Dillberg gebaut, der auch für die Zukunft Erweiterungsmöglichkeiten bietet", so Erwin Fertig und Dietmar Hamberger laut der Pressemeldung. "All das hätten wir nicht getan, wenn wir nicht vom unternehmerischen Umfeld überzeugt gewesen wären." Gleichwohl sehen beide auch Optimierungsbedarf. Insbesondere die verkehrliche Anbindung nach Osten Richtung Karlstadt, Arnstein und den Hochschulstandort Schweinfurt sei verbesserungswürdig. Außerdem gelte es, sich aufgrund der Lage zwischen den starken Metropolen Frankfurt und Nürnberg noch besser als attraktiver Wirtschaftsstandort zu positionieren, hieß es in der Pressemeldung.

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