Karlstadt

Sonnenschutz für die Karlstadter Spielplätze

Markus Bauer von der Tiefbau-Abteilung der Karlstadter Stadtverwaltung ist zuständig für die Spielplätze im Stadtgebiet und in den Stadtteilen. 
Foto: Markus Rill | Markus Bauer von der Tiefbau-Abteilung der Karlstadter Stadtverwaltung ist zuständig für die Spielplätze im Stadtgebiet und in den Stadtteilen. 

28 Spielplätze gibt's in Karlstadt samt Stadtteilen. Auf 13 davon spenden Bäume auf natürliche Art Schatten, auf sechs von ihnen sind Sonnensegel aufgestellt. Auf drei Spielplätzen ist es aus Sicherheitsgründen nicht, oder nicht mit vertretbarem Aufwand, möglich, für Beschattung zu sorgen. Die übrigen sechs Spielplätze sollen nun Sonnensegel erhalten; dies beschloss der Bauausschuss der Stadt am Dienstag. 

"Grundsätzlich bevorzugen wir eine natürliche Beschattung durch Bäume", erklärte Markus Bauer, der in der Tiefbauabteilung der Stadt für die Spielplätze zuständig ist. Aber wenn er heute einen Baum pflanzt, dann sei dieser erst in zehn oder 15 Jahren groß genug, um Schatten zu spenden. Bis dahin sind Sonnensegel eine Alternative.

Beschattet werden sollen auf jeden Fall die Sandkästen, in denen die kleinsten Kinder spielen. Pro Segel müsse mit Kosten von 1500 Euro gerechnet werden. Weil die Segel im Winter abgehängt und gereinigt sowie im Frühjahr wieder aufgehängt werden müssen, sind weitere 220 Euro pro Stück als jährliche Folgekosten zu veranschlagen. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, diese Investition zu unterstützen. Eine Abstimmung erfolgte nicht.

Neue Planung für die Siedlung

Die Verkehrsanlagen in der Karlstadter Siedlung sollen neu überplant und in den kommenden Jahren neu gestaltet werden. Abschnitt 2 der  Johann-Schöner-Straße soll schon 2022 drankommen, die Johann-Zahn-Straße in den Jahren 2023/24 und die Von-Querfurt-Straße in den Jahren 2025/26. Insgesamt geht es um 11 400 Quadratmeter.

Das günstigste Angebot von 172 000 Euro gab das Ingenieurbüro Baurconsult ab. Schon im Oktober 2021 soll der Abschnitt Schöner-Straße ausgeschrieben werden. Bauabteilungsmitarbeiter Karsten Krajewski erklärte, dass im Zuge des neuen Verkehrskonzepts Platz für Radfahrer eingeplant werden müsse. Eine der Verbindungsstraßen Zahn-Straße oder Von-Querfurt-Straße biete sich als Radachse an.

Stadtrat Armin Beck (Grüne) fand, eine Vergabe sei der zweite Schritt vor dem ersten. Ohne Verkehrskonzept bestehe doch keine Entscheidungsgrundlage. Thorsten Heßdörfer (FW) erklärte, erst nach der Bestandsaufnahme und Grobplanung sei die Einbindung des Stadtrats sinnvoll. Bürgermeister Hombach ließ deshalb in den Vergabebeschluss den Hinweis aufnehmen, dass nach Abschluss von Leistungsphase zwei (von insgesamt fünf) das Gremium wieder zu Beratungen hinzugezogen werde. Dies wurde mit einer Gegenstimme beschlossen.

Kein Wohnen mehr im Gewerbegebiet Heßheimer Weg

Im Gewerbe- und Industriegebiet "Heßheimer Weg II" sind zurzeit Wohnungen für Betriebsinhaber oder -leiter gestattet. Die Verwaltung empfahl den Bauausschussmitgliedern, diese Ausnahmeregelung künftig zu streichen. Für bisherige Wohnungen gilt allerdings ein Bestandsschutz. Der Ausschuss stimmte einstimmig zu.

Elektroinstallationsarbeiten für das Laudenbacher Feuerwehrhaus wurden für 69 000 Euro an Elektro Hofmann aus Karlstadt vergeben. Diese Firma erhielt auch den Zuschlag für die Beleuchtung des Museums in der Hauptstraße 9 für 162 000 Euro. Die Vergaben erfolgten einstimmig. Beim Feuerwehrhaus enthielt sich der ausführende Architekt Thorsten Heßdörfer der Stimme.

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