Notfallsanitäter ist die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst. Sie wird durch eine dreijährige Ausbildung erworben. Die Berufsbezeichnung besteht in Deutschland seit 2014. Dem Notfallsanitäter sind invasive Maßnahmen gestattet, wenn ein lebensgefährlicher Zustand vorliegt oder wesentliche Folgeschäden zu erwarten sind.
Rettungsassistent war in Deutschland der erste staatlich anerkannte Beruf im Rettungsdienst. Die Ausbildungsdauer betrug zwei Jahre. Rettungsassistenten können bis 2020 den Status eines Notfallsanitäters erreichen; die Dauer der zusätzlichen Ausbildung bemisst sich an der bisherigen Berufserfahrung.
Rettungssanitäter erlernen nur die die Grundlagen der Notfallmedizin und Techniken der Rettung schwer verletzter oder erkrankter Personen in einer Ausbildung von mindestens 520 Stunden. In der Regel sind Rettungssanitäter die Fahrer auf einem Rettungswagen; häufig wird diese Position von Bundesfreiwilligendienst-Leistenden (Bufdis) übernommen.