Lohr

Vierter Weiberfasching in Stadthalle Lohr: Maximal 1000 dürfen rein

So voll wie in den Vorjahren soll die Stadthalle auch im kommenden Jahr an Weiberfasching werden. Zum viertenmal steigt dort die Party mit DJ und Balletten.
Foto: Thomas Josef Möhler | So voll wie in den Vorjahren soll die Stadthalle auch im kommenden Jahr an Weiberfasching werden. Zum viertenmal steigt dort die Party mit DJ und Balletten.

Weiberfasching ist erst in drei Monaten, am 20. Februar 2020. Aber das Organisationsteam hat sich längst Gedanken gemacht, wie der bunte Trubel organisiert werden soll. Was dabei herausgekommen ist und ab wann die Karten zu haben sind, hat das Team am Montag in einem Pressegespräch im Schönbrunnen verraten.

Mit Markus Danneker, Vizeabteilungsleiter der TSV-Fußballer, Wirtesprecherin Margitta Gottschalk und Stadthallenleiter Thomas Funck hat sich am Team nichts geändert. Auch der Ablauf ist mit dem Zug der Masken durch die Kneipen, sofern offen, Vorstellung bei der Jury im alten Rathaus und Party in der Stadthalle gleich geblieben.

Maximal 1000 Karten

Aber im Gespräch mit den Dreien merkt man: Dem Weiberfasching geht es wie Vereinsfesten: Es ist alles nicht mehr so einfach. Danneker berichtet von gestiegenen Kosten für den Sicherheitsdienst, Schäden an der Stadthalle im letzten Jahr, für die die Abteilung teilweise aufkommen musste, und teurerem Getränkeeinkauf.

Konsequenz: Die Eintrittskarte für die vierte Weiberfaschingsparty in der Stadthalle kostet mehr. Wie in den Vorjahren stehen maximal 1000 Karten zur Verfügung. Der Verkauf startet rechtzeitig vor Nikolaus am 5. Dezember. Zu bekommen sind die Karten in der Geschäftsstelle des Lohrer Echos an der Hauptstraße und in der städtischen Touristinfo.

Der Erlös sei hauptsächlich für das Jugendprojekt Kunstrasenplatz am TSV-Heim gedacht, berichtete Danneker. "Uns geht es also nicht um den Profit, sondern um die Jugend." Die solle sich "auch mal eine schöne Weihnachtsfeier organisieren können". Die Fußballabteilung und die "Alten Herren" setzen am Abend 35 Helfer ein.

Erneut anderer DJ

Zum zweitenmal hintereinander wechselt Danneker den DJ aus. "Find' mal einen DJ, über den sich niemand beschwert", sagte er zur Begründung. Über den einen meckerten die älteren Besucher, über den anderen die jüngeren. Im kommenden Jahr darf DJ Simon VDS aus Wiesenfeld sein Glück versuchen.

Ab 21 Uhr ist Einlass und Musikbeginn in der Stadthalle, Hallenschließung ist um 3 Uhr. Auftreten werden das Lohrer Männerballett und erstmals die Frauengarde der Lohrer Mopper. "Ich wollte ausdrücklich einheimische Gruppen haben", unterstrich der Vizeabteilungsleiter, nach dessen Angaben zahlreiche Gruppen von außerhalb Lohrs angerufen haben, weil sie beim Weiberfasching auftreten wollten.

Margitta Gottschalk kündigte an, die Jury für die Maskenprämierung sitze wieder von 20 bis 22 Uhr im Saal des alten Rathauses. Die Prämierung sei um 23.30 Uhr in der Stadthalle. Sie bemühe sich bei der Gastronomie um Preise, was nicht einfacher geworden sei.

Ein Zug der maskierten Frauengruppen durch die Innenstadtkneipen, sofern sie offen hätten, sei ausdrücklich erwünscht, bevor sie den Weg in die Stadthalle anträten. "Die Gastronomen freuen sich", so Gottschalk.

Die "superschöne Zusammenarbeit" mit den anderen Akteuren lobte Thomas Funck. Für ihn sei der Weiberfasching eine leichte Veranstaltung, "weil Markus Danneker die Arbeit macht". Die Stadthalle stelle für den Saal Licht und Sound zur Verfügung.

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