Gernach

1150 Kilometer im Dienst für die Nachbarschaftshilfe

1150 Kilometer wurden im vergehenden Jahr von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Nachbarschaftshilfe Gernach zurückgelegt, um Personen, die Unterstützung brauchen, die Fahrt zum Arzt, zum Einkaufen oder für andere Hilfeleistungen im Alltag zu erbringen. Mehr als 90 Stunden waren die Helferinnen und Helfer unterwegs. 21 Frauen und Männer habe sich bereit erklärt, bei der Nachbarschaftshilfe Gernach mitzuarbeiten.

Die Anfragen kommen allerdings meist nur von wenigen Personen. Das ist einerseits schade, andererseits ist dies auch ein gutes Zeichen, denn sie würde nicht immer wieder angefragt, wenn es Unzufriedenheiten oder gar Enttäuschungen über die geleistete Hilfe gäbe. So ist in dem Schreiben der Nachbarschaftshilfe zu lesen, das in der Vorweihnachtszeit an alle Haushalte in Gernach verteilt wurde. Ein kleines Schokoladenherz war dem Umschlag beigefügt – als "kleiner süßer Weihnachtsgruß". Gemeinde und Kirchenstiftung St. Aegidius hatten sich die Kosten für Briefe und Umschläge geteilt, den süßen Gruß steuerte der Johannisverein Gernach als Trägerverein bei.

Bedauerlich ist, dass die Spielenachmittage und auch "Silencio" – die Einladung zum Innehalten - schon seit dem Frühjahr nicht mehr durchgeführt werden konnten, und wohl auch auf absehbare Zeit ausfallen müssen. Es gab jedoch auch Erfreuliches zu berichten: das Schachturnier, durchgeführt im Frühjahr im  Haus Franziskus fand guten Anklang. Im Rahmen des Regionalbudgets des ILE-Zusammenschlusses konnte die Homepage der Nachbarschaftshilfe Gernach erstellt werden, ein Roll-up konnte angeschafft werden, und ein Flyer konnte gedruckt werden, der die Gernacher immer wieder einmal über die Angebote der Nachbarschaftshilfe erinnert. Die Kosten von knapp 900 Euro für diese Anschaffungen werden zu 80 Prozent vom Regionalbudget Region Main-Steigerwald übernommen, den Rest trägt der Johannisverein Gernach.

Von der lokalen Aktionsgruppe Schweinfurter Land zugesagt wurde die Bezuschussung von drei Erste-Hilfe-Kursen: ein Kurs spricht Personen an, die ältere Frauen und Männer betreuen, der zweite Kurs wird Eltern mit kleinen Kindern angeboten, der dritte Kurs soll den Umgang mit dem örtlich vorhandenen Defibrillator vermitteln. Leider konnten diese Kurse coronabedingt noch nicht durchgeführt werden, aber der Termin, bis die Kurse abgeschlossen sein müssen, wurde großzügig verlängert.  

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