Schonungen

Ein Haus, zwei Funktionen: Gemeinderat genehmigt Neubau in Löffelsterz

Das Projekt "Feuerwehrgerätehaus und Dorfgemeinschaftsräume in Löffelsterz"  befindet sich auf der Zielgeraden, wie es Bürgermeister Stefan Rottmann in der jüngsten Gemeinderatssitzung ausdrückte. Einstimmig votierten die Ratsmitglieder für die  Pläne.

Sie stimmten für den vorgelegten Kostenrahmen von rund 2,1 Millionen Euro zu und erteilten dem Bauantrag ohne Gegenstimme ihr Einverständnis. Als möglichen Baubeginn nannte Rottmann das Frühjahr 2021.

Die Realisierung des Neubaus hängt jetzt noch von den Zusagen der Fördermittelgeber ab. Anträge sollen sowohl bei der Regierung von Unterfranken als auch beim Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) eingereicht werden. Gemeindechef Rottmann berichtete von einer Ortsbegehung mit Jürgen Eisentraut (ALE), der sich wohlwollend zu den Plänen geäußert habe.

Der Neubau könnte im Rahmen einer "einfachen Dorferneuerung" schnell in Angriff genommen werden. Unter einem Dach soll das Feuerwehrgerätehaus mit zwei Stellplätzen, einer Werkstatt und Umkleideräumen für die Floriansjünger und ein direkt benachbarter Bürgersaal entstehen. Von beiden "Teilen" aus sind die Toiletten, darunter auch ein Behinderten-WC, erreichbar.

Die Dorfgemeinschaftsräume erhalten  eine Teeküche und ein kleines Lager. Die Heizung soll so eingerichtet werden, dass auch die Kirche später daran angeschlossen werden könnte.

Kritisch merkte Gemeinderat Andre Merz an, dass keine Photovoltaikanlage in den Plänen berücksichtigt wurde, und hoffte, dass künftig bei öffentlichen Gebäuden diese Art der Energiegewinnung grundsätzlich installiert werde.

Ein ähnliches Projekt hatte Schonungen für den Ortsteil Reichmannshausen angestoßen. Für das dortige Bürger- und Feuerwehrhaus liegen die Baugenehmigungen und die Förderzusagen vor. Teile der notwendigen Arbeiten (Abbruch) wurden ehrenamtlich  bereits abgeschlossen.

Sanierung dauert vier Jahre

Im nächsten Jahr beginnt die Altortsanierung von Schonungen Über vier Jahre aufgeteilt, kosten die zahlreichen Maßnahmen nach den heutigen Kalkulationen knapp unter vier Millionen Euro; ein Teil der Investitionssumme soll durch Fördermittel aufgefangen werden. Auf der umfangreichen Liste stehen unter anderem die Bachstraße, der alte Friedhof und der Bahnhaltepunkt.

Bei einem Ortstermin im Schonunger Forst will sich der Gemeinderat ein Bild vom Zustand der Bäume und des Ökosystems machen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Das Problem "Wasserdruck" soll für das Baugebiet in Waldsachsen durch eine Druckerhöhungsstation gelöst werden. Bürgermeister Rottmann informierte die Räte. Er hofft auch, das man in Abersfeld die attraktive Lage an der Bundesstraße nutzen könne, um dort – vielleicht mit einer Tankstelle – zusätzliche Gewerbebetriebe anzusiedeln. Verkehrszählungen sollen zusätzliche Fakten liefern.

Schonungen stehe prima da, wenn es um die Versorgung der Bevölkerung geht: Stefan Rottmann präsentierte eine aktuelle Studie über vergleichbare (Groß-)Gemeinden und freute sich über die gute Platzierung seiner Heimat.

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