Gerolzhofen

MP+Norma-Baustelle in Gerolzhofen: Archäologen entdecken eine Hausstelle aus der späten Bronzezeit

Die Wissenschaftler haben bei Ausgrabungen die Spuren von Gebäuden und die Reste von Gruben gefunden, die einst der Vorratshaltung dienten. Ein durchaus seltener Nachweis.
An insgesamt 35 Stellen zeichneten sich in der Erde dunkle Stellen ab, die von Vertiefungen herrühren, die die Menschen in der Bronzezeit als Vorratsgruben nutzten. Museumsleiter Bertram Schulz (links) und Architekt Martin Giedl  begutachten die Reste von Vorratsgefäßen, die bis heute in den Gruben liegen.
Foto: Klaus Vogt | An insgesamt 35 Stellen zeichneten sich in der Erde dunkle Stellen ab, die von Vertiefungen herrühren, die die Menschen in der Bronzezeit als Vorratsgruben nutzten. Museumsleiter Bertram Schulz (links) und Architekt Martin Giedl  begutachten die Reste von Vorratsgefäßen, die bis heute in den Gruben liegen.

Derzeit werden auf dem Gelände des künftigen Norma-Logistikzentrums die großen Betonstützen für die Hallengebäude errichtet und die Wandelemente eingehängt. Ein Spötter aus Donnersdorf hat im Internet die Baustelle deshalb als "Gerolzhöfer Stonehenge" bezeichnet. Was als kleiner Gag gedacht war, hat aber durchaus etwas mit der Realität zu tun. Denn wie bei dem in der Jungsteinzeit errichteten und mindestens bis in die Bronzezeit genutzten Bauwerk in England hat auch das Norma-Areal eine uralte Vorgeschichte, die mehrere Tausend Jahre zurückreicht.

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