Würzburg

Altersarmut: Warum Rentner in Unterfranken demonstrierten

Gegen Altersarmut und für eine solidarische Rente gingen in Würzburg und Schweinfurt Rentner auf die Straße. Zu den Mahnwachen kamen aber nicht nur Rentner.
Rentnerin Heidi Blum aus Würzburg erhielt von Passanten viel Zuspruch für ihr Schild. Im Hintergrund ist die Flagge der Antifa zu sehen – die linke Gruppierung stellte einen großen Teil der Teilnehmer an der Mahnwache.
Foto: Patty Varasano | Rentnerin Heidi Blum aus Würzburg erhielt von Passanten viel Zuspruch für ihr Schild. Im Hintergrund ist die Flagge der Antifa zu sehen – die linke Gruppierung stellte einen großen Teil der Teilnehmer an der Mahnwache.

Als Kinderkrankenschwester hat Heidi Blum gearbeitet, 45 Jahre lang, im Schichtdienst. "Hätte ich keine Zusatzversicherung abgeschlossen, könnte ich heute von meiner Rente nicht leben", sagt die Würzburgerin. Am Freitagnachmittag stand sie daher in der Eichhornstraße in der Würzburger Innenstadt, um gegen Altersarmut zu demonstrieren. Die rund 300 Mitglieder starke Facebookgruppe "Gemeinsam gegen Altersarmut Würzburg und Umgebung" hatte zu der Mahnwache aufgerufen.

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