Würzburg

MP+Balkon-Klatscher und Corona-Petze: Wie die Krise unsere Sprache verändert

Der Würzburger Martin Weinert hat über Krisensprache ein Buch geschrieben. Was die Main-Post damit zu tun hat und wo Behörden, Politiker und Medien sich bessern müssen.
In einer Krise ändert sich die Sprache viel schneller als sonst. Sie gebiert  Wortkreationen wie '1,5 Meter Sicherheitsabstand'. 
Foto: HMB Media/Julien Becker | In einer Krise ändert sich die Sprache viel schneller als sonst. Sie gebiert  Wortkreationen wie "1,5 Meter Sicherheitsabstand". 

Corona hat nicht nur unser aller Leben massiv verändert, sondern auch unsere Sprache. Vor zwei Jahren noch hätten Leser bei Überschrift wie "Winter-Lockdown wegen Delta?“ wohl den Kopf geschüttelt. Wo heute jeder und jede sofort weiß, um was es geht, wäre man damals ratlos gewesen - weil die Welt vor zwei Jahren eine andere war. Dann kam Corona. Kam die Krise - und mit ihr neue Sprache.Zwar unterliegt Sprache immer einem Sprachwandel, aber in einer Krise beschleunigt er sich immens. Das ist eine der Hauptthesen des Buches, das der Würzburger Germanist, Historiker und Schulleiter Dr.

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