Würzburg

Brustkrebs als Mann: Der Würzburger Stadtrat Pecoraro spricht über den Schock der Diagnose

2015 wurde bei dem 59-Jährigen Brustkrebs diagnostiziert. Wie ging es ihm mit der Diagnose? Und wie wurde der Krebs bei ihm therapiert?
'Kein Mensch denkt, dass ein Mann Brustkrebs haben kann', sagt der Würzburger Grünen-Stadtrat Antonino Pecoraro. Er bekam die Diagnose im Januar 2015.
Foto: Thomas Obermeier | "Kein Mensch denkt, dass ein Mann Brustkrebs haben kann", sagt der Würzburger Grünen-Stadtrat Antonino Pecoraro. Er bekam die Diagnose im Januar 2015.

Oft hört man es an der Stimme. Sie wird leiser, Pausen werden länger, die Worte dazwischen bedeutsamer. Über eine schwere Erkrankung zu sprechen, fällt den meisten Menschen schwer. Angst, Hilflosigkeit, Schwäche, Trauer, all das passt selten zu dem Bild, das wir von uns zeigen wollen oder glauben zeigen zu müssen. Antonino Pecoraro hat das Darüber-Sprechen gelernt. "Es ist nicht so, dass ich ein Verbrechen begangen hätte, weil ich Krebs habe", sagt der Würzburger Grünen-Stadtrat. Offenheit habe ihm geholfen. Seine Stimme bleibt fest, als er den nächsten Satz sagt: "Ich habe Brustkrebs. Als Mann." Pause.

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