Würzburg

DDR-Ausreise: Würzburger schnitt heimlich Anhörung mit

Sie durften die DDR 1976 legal verlassen – als eine der ersten Familien überhaupt. Die letzte Anhörung hat Rolf Fritzsche festgehalten: mit einem Rekorder in der Tasche.
Auf den Mauerfall konnten sie nicht warten: 1976 siedelte die junge Familie Fritzsche von Dresden aus in die Bundesrepublik über und fand in Würzburg eine neue Heimat. Das Bild entstand kurz vor der Ausreise.
Foto: Repro: Patty Varasano | Auf den Mauerfall konnten sie nicht warten: 1976 siedelte die junge Familie Fritzsche von Dresden aus in die Bundesrepublik über und fand in Würzburg eine neue Heimat. Das Bild entstand kurz vor der Ausreise.

Das "Paneuropäische Picknick" am 19. August 1989 im ungarischen Sopron mit der Flucht von 600 bis 700 DDR-Bürgern. Die bewegenden Szenen im Prager Botschaftsgarten. Und schließlich der Mauerfall am 9. November 1989: Vor 30 Jahren öffnete sich der Eiserne Vorhang zwischen Ost und West. Durchzuschlüpfen schafften manche schon vorher – mit waghalsiger Flucht oder einer legalen Ausreise aus der DDR. Als einer der ersten Familien überhaupt gelang dies Rolf und Karla Fritzsche mit ihrer kleinen Tochter Doreen. Bundesrepublik kaufte tausende DDR-Bürger frei Seit über 40 Jahren leben der Elektromeister ...

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