Eckard W. K. Beck wird 60 Jahre alt

Ein unermüdlicher Streiter für die Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Würzburg und ein Stück Heidingsfeld wird am diesem Freitag 60 Jahre alt. Eckhard W. K. Beck erblickte am 5. Juni 1949 im Städtle das Licht der Welt.

Die Ausdrücke „aufmüpfig und unbequem“ findet man unter anderem, wenn man im Archiv dieser Zeitung nach dem Namen des gelernten und studierten Kaufmannes sucht.

Sich selbst bezeichnet er als „Alt-68er aus einer sozialistischen Familie, politisch zwar links, jenseits der SPD, aber im politischen Geschäft auch zuverlässiger Partner für andere Parteien“.

Wer ihn kennt, und das sind viele, wird diesen Satz bedenkenlos unterschreiben.

Die Interessen und Aktivitäten des rastlosen Naturschützers, Schachspielers und ehrenamtlichen Richters am Würzburger Sozialgericht reichen weit.

Er war schon aktiv, als noch niemand vom Ehrenamt sprach, gründete unter anderem 1982 die Bund Naturschutz Ortsgruppe Heidingsfeld, 1986 die Natur- und Heimatfreunde Heidingsfeld, war Mitglied der Naturschutzwacht der Stadt Würzburg (1985 bis 2008), und 2006 bis 2008 Vorsitzender der Interessengemeinschaft Würzburg Straßenbahn.

Zwölf Jahre lang war Beck nationaler Schiedsrichter des deutschen Schachbundes, 25 Jahre lang Schachtrainer, aktiver Spieler und Funktionär in drei Würzburger Schachvereinen, und, und, und...

Besonders am Herzen liegt ihm neben dem Naturschutz die Weiterentwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs, damit die Menschen weiterhin mobil bleiben können, ohne die Natur zu schädigen, wie er sagt.

Sein Herzenswunsch: eine friedliche Welt und eine lebenswerte Heimat.

Ehepaar Künzig feiert 60. Hochzeitstag mit Marion Schäfer


Zur Diamantenen Hochzeit gratulierte Bürgermeisterin Marion Schäfer am Donnerstag dem Ehepaar Gertrud und Philipp Künzig (Foto Cornelia Rauh) in Versbach.

Die Beiden lernten sich vor 62 Jahren beim Tanzen in Gerbrunn kennen, an diesem Morgen ließen sie ihre gemeinsame Zeit Revue passieren.

Wenn sie bedenke, was sie in 60 Jahren alles erlebt haben, habe sie nie gedacht, dass sie das schaffen - gemeinsam habe es allerdings geklappt, sagte Gertrud Künzig.

Die Schneiderin und der Eisenbahner haben ihre Tochter verloren und gemeinsam mit ihrem Schwiegersohn ihre Enkeltöchter großgezogen. Beide sind sich einig: „Wir haben mehr Gutes erlebt.“ Dabei denken sie auch an ihren fast neunjährigen Urenkel.

Ihre Freizeitaktivitäten, leidenschaftliches Tanzen, Wandern, Skilanglauf und Kegeln, führten das Ehepaar bereits in den 50er Jahren in die ehemalige DDR und sogar nach Jugoslawien.

Den Mauerbau 1961 erlebten die beiden in Meiningen, die Angst der Angehörigen im Westen ist ihnen noch gut in Erinnerung. Mit ihrer Kegelmannschaft wurde Gertrud Künzig sogar Bayerische und Deutsche Meisterin.

Ihren Hochzeitstag feiert das Paar mit einem Urlaub. Diesmal kann Philipp Künzig seine Frau allerdings nicht wegen des voll beladenen Autos necken - sie fahren mit dem Bus.

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