GERBRUNN

Ein Balancier-Seil über dem Wasser

Slackline-Profi: Es wackelt, es spritzt, es verlangt viel Körperbeherrschung ab – Daniel Blüm vom Slackline-Team Mainfranken zeigte beim Tag der offenen Tür im Gerbrunner Hallenbad auf der Aqualine sein Können.
Foto: Markus von Boenigk | Slackline-Profi: Es wackelt, es spritzt, es verlangt viel Körperbeherrschung ab – Daniel Blüm vom Slackline-Team Mainfranken zeigte beim Tag der offenen Tür im Gerbrunner Hallenbad auf der Aqualine sein Können.

Viel war geboten am Tag der offenen Tür im Gerbrunner Schwimmbad: von Slackline über dem Wasser bis zum Tauchgang. Da immer mehr Schwimmbäder in Stadt und Landkreis schließen, „wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Gerbrunn ein schönes Hallenbad besitzt“, meinte Bürgermeister Stefan Wolfshörndl. Von 10 bis 16 Uhr konnten am Sonntag alle Schwimmbegeisterten in Gerbrunn ihre Bahnen ziehen.

Wer sich traute, konnte die neue Aqualine ausprobieren: Slackline über dem Wasser. Vor drei Jahren bot Stefan Beckenbauer, Jugendarbeiter der Gemeinde, den ersten Slackline Workshop an. „Damals war der Andrang noch nicht so groß, aber zu jedem Treffen kamen mehr Leute“, erzählte er. Dann traf er Roland Haas, der ihn von der Idee überzeugte, eine Slackline über dem Wasser zu spannen. Gemeinsam mit der Gemeinde begann die Planung und Umsetzung der ersten Aqualine Deutschlands. „Ich kann Bürgermeister Stefan Wolfshörndl, dem Gemeinderat und den Schwimmmeistern im Hallenbad nur danken, dass wir die Idee so schnell und erfolgreich umsetzen konnten“, so Roland Haas.

Die jungen Besucher waren von der Idee am Sonntag begeistert: „Da man ja nur ins Wasser fällt, kann man auch lustige Sachen ausprobieren“, freuten sich die siebenjährige Romy und ihre gleichaltrige Freundin Sophie. Neben dem Balancieren auf der Aqualine, konnten die Besucher auch mit einer Sauerstoffflasche tauchen. Wer sich auch für die Geschehnisse hinter den Kulissen interessierte, konnte mit Schwimmmeister Hans Ebert einen Rundgang durch die Technik des Hallenbads machen. In den letzten Jahren wurde das 37 Jahre alte Bad Stück für Stück renoviert. Für Ebert ist das Bad etwas ganz Besonderes: „Das Gerbrunner Hallenbad hat eine anheimelnde Atmosphäre. Wenn man reinkommt ist es einfach schön, riecht nicht nach Chlor, da es ein Ozonbad ist, und ist schön gepflegt.“ Als Schwimmmeister identifiziert er sich mit dem Bad und macht gemeinsam mit seinen Kollegen auch mal mehr als nötig: „Wir versuchen so viel wie möglich selbst zu machen. Den Tisch in der Sauna haben wir beispielsweise selbst gezimmert!“

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