Eisenheim

MP+Eisenheim-Prozess: Aus Berufungsverfahren wird kein Mordprozess

Der Unfalltod von Theresa ein Mord? Nach der Aussage einer Zeugin wurde die Berufungsverhandlung unterbrochen, der Beifahrer kam in U-Haft. Jetzt ist klar, wie es weitergeht.
Ein Bild aus dem Gericht am ersten Verhandlungstag des Berufungsverfahrens: Im Eisenheim-Prozess um den Unfalltod einer Fußgängerin geht es nicht länger um Mord und Anstiftung dazu.
Foto: ArchivThomas Obermeier | Ein Bild aus dem Gericht am ersten Verhandlungstag des Berufungsverfahrens: Im Eisenheim-Prozess um den Unfalltod einer Fußgängerin geht es nicht länger um Mord und Anstiftung dazu.

Das Landgericht Würzburg wird nach Prüfung der Beweislage den Fall um den Unfalltod der 20-jährigen Theresa Stahl bei Eisenheim (Lkr. Würzburg) nicht zu einem Mordprozess hochstufen. Die Gerüchte um eine Anstiftung zum Mord ließen sich nach der Auswertung zweier Gutachten nicht ausreichend erhärten. Die große Jugendkammer des Landgerichts hat Ende März die Eröffnung eines Verfahrens wegen Mordes und Anstiftung zum Mord abgelehnt. Auf Anfrage dieser Redaktion bestätigt Pressesprecher Rainer Volkert, dass das Gericht "keinen hinreichenden Tatverdacht hinsichtlich eines Mordes" feststellen konnte.

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