Würzburg

Fördergelder für Restaurierung von Papyri der UB

Ein koptischer Bindezauber aus dem 10. Jahrhundert n. Chr. (UB Würzburg, P.Würzb.Inv.42): Mit diesem magischen Text erhoffte sich ein junger Mann namens Viktor einen wirksamen Schutz vor den Verleumdungen durch Semne, einer spitzzüngigen Klatschbase. Dieser Papyrus ist einer von 52 Objekten aus der Würzburger Papyrussammlung, die im Rahmen der KEK-Modellprojektförderung restauriert und neu verglast werden.
Foto: Universitätsbibliothek Würzburg | Ein koptischer Bindezauber aus dem 10. Jahrhundert n. Chr. (UB Würzburg, P.Würzb.Inv.42): Mit diesem magischen Text erhoffte sich ein junger Mann namens Viktor einen wirksamen Schutz vor den Verleumdungen durch Semne, einer spitzzüngigen Klatschbase. Dieser Papyrus ist einer von 52 Objekten aus der Würzburger Papyrussammlung, die im Rahmen der KEK-Modellprojektförderung restauriert und neu verglast werden.

Für den Erhalt schriftlichen Kulturguts in Archiven und Bibliotheken stellen die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Monika Grütters, und die Kulturstiftung der Länder rund 480 000 Euro bereit. Ein kleiner Teil dieser Summe geht an die Universitätsbibliothek (UB) Würzburg, so deren Pressemitteilung. Nach der positiven Bewilligung des Förderantrags finanziert die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) die Sicherung und Restaurierung der wertvollen Papyrussammlung der UB als eines von 35 Modellprojekten.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten.

Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser MP+-Angebot testen.

Wenn Sie bereits MP+-Nutzer sind, loggen Sie sich bitte hier ein.

Wenn Sie die tägliche Zeitung abonniert haben, ist der Zugang für Sie gratis. Jetzt mit Kundennummer registrieren!