Gedenken an zwei Veitshöchheimer

(ehe)Das Gymnasium Veitshöchheim wird Pate für Stolpersteine zum Gedenken an zwei 1942 deportierte jüdische Mitbürger: Rosa Trepp und Ernst Kahn. Am 29. September werden für die Geschwister und andere Veitshöchheimer, die während des Nationalsozialismus ermordet wurden, in Veitshöchheim Stolpersteine verlegt.
Eines der Bilder gemalt von Schülern des Gymnasium Veitshöchheim für die Stolperstein-Matinee-Ausstellung: (von links) Eva Hutzel, Sophie Becker, Pauline Herbert und Tanja Henkel aus der Klasse 7a interpretieren mit ihrem Bild die Dichtung „Tröstung“ von Hilde Domin, in der totes Glück in der Form eines weggeschwemmten Herzen als Frucht wieder Wurzeln schlägt und keimt.
Foto: FOTO Dieter Gürz | Eines der Bilder gemalt von Schülern des Gymnasium Veitshöchheim für die Stolperstein-Matinee-Ausstellung: (von links) Eva Hutzel, Sophie Becker, Pauline Herbert und Tanja Henkel aus der Klasse 7a interpretieren mit ihrem Bild die Dichtung „Tröstung“ von Hilde Domin, in der totes Glück in der Form eines weggeschwemmten Herzen als Frucht wieder Wurzeln schlägt und keimt.

Zu Ehren des Geschwisterpaares gab es im Vorfeld und noch bewusst vor Schuljahresende jüngst eine Matinee mit Musik, Lyrik und einer Ausstellung mit viel Kunst und Information im Gymnasium Veitshöchheim.   Diese wurde von Schülern gestaltet und  organisiert von Berit Holzner –, um bis zur Stolpersteinverlegung das Schicksal der beiden Juden der ganzen Schule bekannt zu machen. So könne man sich, wie sich die stellvertretende Schulleiterin Anne-Marie Greving ausdrückte, auch mit dem „schwarzen“ Teil der deutschen Geschichte auseinandersetzen und sie verstehen.

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