Ippesheim

Kläranlage: Taucher montiert im Belebungsbecken Anlagenteile

Das neue Rührwerk wird auf den von einem Taucher unter Wasser montierten Pfosten gesetzt.
Foto: Gerhard Krämer | Das neue Rührwerk wird auf den von einem Taucher unter Wasser montierten Pfosten gesetzt.

Die Bauarbeiten an der Ippesheimer Kläranlage sind im vollen Gange. Sie wird von 4500 auf 5500 Einwohnergleichwerte erweitert, denn zukünftig werden auch die Abwässer der Orte Gollhofen und Gollachostheim in die Kläranlage in Ippesheim, die von der Uffenheimer Kläranlage aus betreut wird, eingeleitet. Fertig sollen alle Arbeiten im Juli sein.

Da die Arbeiten bei laufendem Betrieb ausgeführt werden müssen, war auch der Einsatz eines Tauchers notwendig. Der suchte im trüben Wasser im Belebungsbecken zum einen den Untergrund nach Fremdstoffen ab, führte aber auch Montagearbeiten aus.

Der Taucher baute nach den Worten von Uffenheims Stadtbaumeister Jürgen Hofmann eine nicht mehr benötigte Tauchwand aus und montierte unter Wasser die Pfosten für das neue Rührwerk. Bei einem Vor-Ort-Termin schauten sich die Bürgermeister Wolfgang Lampe (Uffenheim), Karl Schmidt (Ippesheim) und Heinrich Klein (Gollhofen) die neuen Einrichtungen an.

Erbaut in den Jahren 1993/94

Die Gemeinde Ippesheim betreibt bisher zur Entwässerung der Ortsteile Ippesheim, Herrnberchtheim und Bullenheim sowie für den Zweckverband Gollipp eine Kläranlage, die in den Jahren 1993/94 errichtet wurde. Die Kläranlage Ippesheim, die in die Zuständigkeit der Verwaltungsgemeinschaft Uffenheim fällt,  befindet sich in einem sogenannten Phosphorhandlungsgebiet. In diesen Gebieten ist nach Angaben der Ingenieurgesellschaft b-a-u, die die Erweiterung der Kläranlage betreut, ein erhöhter Phosphoreintrag in Fließgewässer zu verhindern. Um den Ausbau der Kapazität und die gestiegenen Anforderungen an die Reinigungsleistung umsetzen zu können, wird die Kläranlage Ippesheim auf 5500 Einwohnergleichwerte erweitert und ertüchtigt.

Neben dem Umbau und Austausch der Belüftungseinrichtungen in der Belebung wird die Gebläsestation erweitert. Zudem wird in einem neuen Gebäude der Schlamm entwässert. Das Überschuss-Schlammpumpwerk wird ertüchtigt, die Rücklaufschlammschnecke wird erneuert.

Weitere Arbeiten sind die Errichtung einer Fällmittelstation, Erweiterungsmaßnahmen in der Elektro und Steuerungstechnik, der Austausch der Installation im Sandfang und des Sandfanggebläses und der Austausch von Probenehmern und weiteren Messeinrichtungen.

Bürgermeister Wolfgang Lampe, Bürgermeister Heinrich Klein und Stadtbaumeister Jürgen Hofmann (von links) schauten sich die neue Belüftungsanlage (links am Beckenrand) vor Ort an.
Foto: Gerhard Krämer | Bürgermeister Wolfgang Lampe, Bürgermeister Heinrich Klein und Stadtbaumeister Jürgen Hofmann (von links) schauten sich die neue Belüftungsanlage (links am Beckenrand) vor Ort an.
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