Würzburg

Kommentar: Wahl des Uni-Präsidenten ist mehr als eine Randnotiz

Und plötzlich war er da, Würzburgs neuer Uni-Präsident Paul Pauli. Wie die Hochschule mit einer solchen Wahl umgeht, wirft kein gutes Licht auf sie. Öffnung ist geboten.
Der Psychologe Paul Pauli wurde am Montag zum neuen Präsidenten der Universität Würzburg und damit zum Nachfolger von Alfred Forchel gewählt. Er tritt sein Amt zum 1. April 2021 an. 
Foto: Silvia Gralla | Der Psychologe Paul Pauli wurde am Montag zum neuen Präsidenten der Universität Würzburg und damit zum Nachfolger von Alfred Forchel gewählt. Er tritt sein Amt zum 1. April 2021 an. 

Man könnte es sich leicht machen und hier einen Kommentar abschreiben, der bereits im Februar 2015 erschienen ist. Unter dem Titel "Geheime Kommandosache" geißelte ein Kollege die Intransparenz bei der Wahl des Würzburger Uni-Präsidenten. Nur zufällig war sie wenige Tage vor der Wiederwahl Alfred Forchels publik geworden. Eine öffentliche Debatte darüber sollte nicht stattfinden, obwohl der Präsident in der Kritik stand. Und fünfeinhalb Jahre später? Wieder wird die "Magnifizenz" der ältesten Universität Bayerns gewählt. Und geändert am Umgang mit der Öffentlichkeit hat sich: nichts.

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