Würzburg

MP+Leben nach Krebs: "Ich habe immer geglaubt, dass es wieder gut würde"

Einmal Krebspatient, immer Krebspatient? Das stimmt so längst nicht mehr. Wie aber lebt man nach der Diagnose? Welche Spätfolgen gibt es? Und was bringen Selbsthilfegruppen?
Dorothea Traub hat nach ihrer eigenen Erkrankung die Selbsthilfegruppe Krebsnachsorge in Schweinfurt mit gegründet - vor mehr als 40 Jahren. 
Foto: Jürgen Traub | Dorothea Traub hat nach ihrer eigenen Erkrankung die Selbsthilfegruppe Krebsnachsorge in Schweinfurt mit gegründet - vor mehr als 40 Jahren. 

Diesen einen Satz hat Dorothea Traub nie vergessen. Auch nicht nach mehr als vier Jahrzehnten. "Wer einmal Krebs hatte, bekommt wieder Krebs", hat ein Arzt damals zu ihr gesagt. "Das war niederschmetternd", erinnert sich die 74-Jährige. Sie war jung, Mutter zweier kleiner Söhne und gerade an Schilddrüsenkrebs erkrankt. Geglaubt hat sie dem Mediziner nicht, sie wollte und konnte es nicht. Und sie hat bis heute Recht behalten.Dorothea Traub leitet die Selbsthilfegruppe Krebsnachsorge Schweinfurt. Seit 40 Jahren. Um die 20 Mitglieder treffen sich regelmäßig einmal pro Monat. Normalerweise, in Zeiten ohne Corona.

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