Heidingsfeld

Maibaum mit Zunftzeichen

Nach erfolgreicher TÜV-Prüfung konnte der Maibaum auf dem Rathausplatz aufgestellt werden; der Hätzfelder Kreis gibt den Zünften bzw. Zunftzeichen am Maibaum erstmalig auch eine Firmenheimat.
Foto: Fotomontage Dominic Hoffmann | Nach erfolgreicher TÜV-Prüfung konnte der Maibaum auf dem Rathausplatz aufgestellt werden; der Hätzfelder Kreis gibt den Zünften bzw. Zunftzeichen am Maibaum erstmalig auch eine Firmenheimat.

Der gemeinnützige Verein Hätzfelder Kreis e.V. der seit nunmehr 40 Jahren für das Aufstellen des Maibaums auf dem Rathausplatz in Heidingsfeld verantwortlich zeichnet, überrascht getreu seines Mottos „Alles bleibt. Anders.“

Nachdem im Jahre 2018 der Maibaum am Rathausplatz in Heidingsfeld das letzte Mal in seiner gewohnten Form aufgestellt werden konnte, bevor die Sanierungsarbeiten begannen, wurde dieser seitens des Vereins im Jahre 2019 in Form einer Miniaturausgabe auf dem Vereinsgelände am Salmannsturm festlich aufgestellt. Im Jahre 2020 investierte der Verein in die Brauchtumspflege, da die Sanierungsarbeiten des Rathausplatzes ab März abgeschlossen sein sollten. Aufgrund einer Verlagerung des Standortes der Maibaumhülse mussten die Wappen und Zunftzeichen neu angeordnet werden, damit sich der Maibaum von nun an auch von allen Seiten von seiner besten Seite präsentieren kann.

Bei dieser Gelegenheit wurden die Wappen und Zunftzeichen auch gleich aufwendig und unter nicht unerheblichem Materialeinsatz und vielen Arbeitsstunden von den Mitgliedern aufbereitet. Leider war coronabedingt dann doch keine Aufstellung möglich, sodass der Verein sich kurzerhand eine Alternative einfallen ließ. Es entstand ein Maibäumle der Hoffnung, Zuversicht und Wünsche in Form einer Birke mit Maibaumumrandung, welches von den Heidingsfeldern als sehr positiv aufgenommen und mit aufmunternden Sprüchen und Zitaten geschmückt wurde und den Verein darin bestärkte für eine Maibaumaufstellung im Jahre 2021 zu kämpfen um endlich das neue „MaiBaumWerk“ präsentieren zu können.

Es musste ein neues Team für die Aufstellung des Maibaums zusammengestellt werden und eine TÜV-Prüfung am Maibaumstamm durchgeführt werden, mit dem erfreulichen Ergebnis, spitz auf Knopf, den Maibaum im April dieses Jahres mit freundlicher Unterstützung des Gartenamtes der Stadt Würzburg aufstellen zu dürfen. 

Aber der gemeinnützige Kulturverein wollte noch etwas anderes forcieren - etwas Besonderes, Einzigartiges, was es bisher noch nicht gab - wortwörtlich einen oben draufpacken - auch im Hinblick auf die Vereinssituation, denn der Kulturverein Hätzfelder Kreis e.V. der seit über 40 Jahren gemeinnützig im Umfeld Heidingsfelds tätig ist, gehört keinem Dachverband an und ist daher von jeglichen Coronahilfen ausgeschlossen.

Der Verein der „QuarantÖne und Nikolaus Zuhaus’’“ anstelle von Nikolaus am Salmannsturm und ein Stärkepaket 7.1, statt des traditionellen Stärketrinkens initiierte - wollte einen Ersatz für die ausgefallenen beliebten Veranstaltungen schaffen, mit dem Ziel trotz Pandemie nah am Menschen sein zu können. Eben dieser Verein möchte positiv im Gespräch bleiben und weiterhin ein Gefühl von Normalität für Jung und Alt schaffen.

Der Hätzfelder Kreis unterhält den Salmannsturm aus dem Jahre 1367, am Ostbahnhof in Heidingsfeld, sein Vereinsdomizil, welches im Gros durch Einnahmen aus eben diesen kulturellen Veranstaltungen, die aktuell zu 100 Prozent wegbrechen, finanziert wird. Deshalb schnürte der Hätzfelder Kreis ein attraktives Sponsoringpaket und machte sich auf die Suche nach Mäzeninnen und Mäzenen, mit der Idee am Maibaum den Sponsoringpartnern im Kontext der abgebildeten Zünfte und Zunftzeichen nach Möglichkeit auch eine Firmenheimat zu geben, was naheliegend ist und dennoch kurioserweise noch niemand zuvor tat. Getreu des Credos „die ZukUNFT gehört den  Mutigen“, so Dominic Hoffmann vom Hätzfelder Kreis e.V..

Weitere Informationen auf der neuen Interims-Webseite des Vereins www.haetzfelderkreis.de.

Die Sponsoren-Zunfttafel ist seit dem 6. Mai am Maibaum auf dem Rathausplatz in Heidingsfeld zu bestaunen.

Von: Dominic Hoffmann, Vorstandsvorsitzender des Hätzfelder Kreis e.V.

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