Ochsenfurt

Meilenstein für Main-Klinik

Die allerersten PJ-ler an der Main-Klinik (vorne von links): Andreas Weller, Marcel Schwinger, Carla Dos Santos und Nicolas Fink wurden von der obersten Führungsregie der Main-Klinik begrüßt. Unter anderem mit dabei waren (hinten von links): Eva von Vietinghoff-Scheel (KU-Vorstand sowie Main-Klinik-Geschäftsführerin), Dr. Alexander Wierlemann (PJ-Beauftragter und Chefarzt der der Allgemein- und Viszeralchirurgie), Dr. Joachim Stenzel (Ärztlicher Direktor), Christian Schell (Main-Klinik-Geschäftsführer) und Professor Dr. Alexander Schraml (KU-Vorstand sowie Main-Klinik Geschäftsführer).
Foto: Main-Klinik | Die allerersten PJ-ler an der Main-Klinik (vorne von links): Andreas Weller, Marcel Schwinger, Carla Dos Santos und Nicolas Fink wurden von der obersten Führungsregie der Main-Klinik begrüßt.

Nicolas Fink, Marcel Schwinger, Carla Dos Santos und Andreas Weller: Das sind die allerersten Medizinstudierenden, die vor wenigen Tagen ihr Praktisches Jahr (PJ) an der Main-Klinik Ochsenfurt begonnen haben. "Für unser kommunales Krankenhaus ist das ein Meilenstein, da nur jede dritte Klinik in Deutschland das Prädikat ‚Akademisches Lehrkrankenhaus‘ besitzt", freut sich Professor Dr. Alexander Schraml bei der Begrüßung der Studierenden. Die Main-Klinik Ochsenfurt ist seit Jahresanfang offiziell Akademisches Lehrkrankenhaus der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, damals vertraglich festgeschrieben, jetzt auch in der praktischen Umsetzung.

"Bei uns ist man nicht einer unter vielen, sondern sammelt besonders viele praktische Erfahrungen, da sich unser Krankenhaus durch flache Hierarchien und eine vertraute Umgangsweise untereinander auszeichnet", beschreibt der Ärztliche Direktor Dr. Joachim Stenzel den Grundgedanken der Ausbildung am Ochsenfurter Krankenhaus. Er munterte die PJ-ler zum ständigen Fragen der Kolleginnen und Kollegen auf.

Die Wahl der Jungmediziner fiel unter anderem auf die Main-Klinik wegen der hohen medizinischen Kompetenz, der guten Erreichbarkeit und dem Gesamtrahmenprogramm, schreibt die Klinik in einer Pressemitteilung. Die Einsatzgebiete der PJ-ler sind die Hauptfächer Chirurgie und Innere Medizin. Dabei haben sie aber im Rahmen der interdisziplinären Seminare oder in den Teambesprechungen, wie zum Beispiel dem Tumorboard die Gelegenheit, über den Tellerrand ihres gewählten Einsatzfaches hinauszuschauen.

Der PJ-Beauftragte und Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dr. Alexander Wierlemann, ist überzeugt von der guten Ausbildung an der Main-Klinik und der Vielseitigkeit der Aufgaben. Ihm sei es besonders wichtig, dass die Studierenden individuell und praxisnah ausgebildet werden. Wierlemann wechselte nach 16 Jahren an der Uniklinik ans Ochsenfurter Krankenhaus. 

Das Praktische Jahr (PJ) ist das letzte Jahr im Medizinstudium. Im PJ lernen die Studierenden ihr theoretisches Wissen unter Aufsicht von erfahrenen Ärztinnen und Ärzten praktisch anzuwenden. Es besteht aus drei Tertialen à vier Monaten. Pro Tertial sind an der Main-Klinik je zwei Plätze in den Fächern Innere Medizin und Chirurgie vorgesehen. Die ersten vier PJ-Studierenden haben nun ihre Ausbildung am Ochsenfurter Krankenhaus mit dem Kohortenbeginn am 16. November 2020 (= Wintersemester) gestartet. Ab dem Kohortenbeginn im Mai 2021 (= Sommersemester) werden somit maximal acht Studierende gleichzeitig in der Main-Klinik ihre Ausbildung absolvieren.

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