Waldbüttelbrunn

Michael Langenhorst ist seit 15 Jahren Gemeindejugendpfleger

Selten sieht man Michael Langenhorst (links) im Anzug. Meist ist er im Straßenlook unterwegs und das kommt bei den Jugendlichen gut an. Zum Dienstjubiläum als Gemeindejugendpfleger gratulierten ihm Bürgermeister Klaus Schmidt, Hauptamtsleiterin Tanja Oehrlein (rechts) und Anja Kulczynski vom Familienstützpunkt
Foto: Matthias Ernst | Selten sieht man Michael Langenhorst (links) im Anzug. Meist ist er im Straßenlook unterwegs und das kommt bei den Jugendlichen gut an.

Weit über die Grenzen hinaus ist Waldbüttelbrunns Jugendpfleger Michael Langenhorst bekannt. Kein Wunder, hat er doch in den letzten 15 Jahren die Gemeindejugendarbeit gewaltig geprägt und auf neue Beine gestellt. Nun ehrte ihn Bürgermeister Klaus Schmidt für seinen Einsatz.

Seine Berufsausbildung absolvierte Langenhorst an der Dr.-Maria-Probst-Schule in Würzburg mit dem Abschluss als Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger. Ein Studium an der Fachhochschule Würzburg im Studiengang "Soziale Arbeit" schloss sich an. Neben Ausbildung und Studium konnte sich Michael Langenhorst in einer Vielzahl unterschiedlicher Praktika weiterbilden und praktische Erfahrungen sammeln.

Bürgermeister Schmidt hob bei einer kleinen Feierstunde hervor, dass sich Langenhorst auch bei seiner täglichen Arbeit über das übliche Maß hinaus engagiert. So hat er unter anderem in den drei Jugendzentren in Waldbüttelbrunn, Roßbrunn und Mädelhofen die Selbstverwaltung etabliert, eine umfangreiche Betreuung von Kindern in den Ferien und beim Ferienhüttendorf organisiert, den Waldbüttelbrunner Jugendrat und den Leseclub eingeführt, sich für die Einführung des Familienstützpunktes, der JUMS (Jugendarbeit macht Schule) und der JAS (Jugendsozialarbeit an Schulen) stark gemacht und auf den Weg gebracht.

"Schutzinseln" für Kinder

"Michael ist bestens vernetzt, und es gelingt ihm immer wieder, Zuschüsse und Fördermöglichkeiten für ‚seine Jugendlichen‘ zu erhalten", so Schmidt. Eine Herzensangelegenheit war ihm die Schaffung von sogenannten "Schutzinseln" für Kinder in Waldbüttelbrunn. Diese bieten Kindern eine erste Anlaufmöglichkeit, wenn sie sich zum Beispiel wegen schlechter Schulnoten nicht nach Hause trauen oder von älteren Schülern verfolgt werden, wenn sie ihre Fahrkarte oder Handy verloren haben oder sich von Erwachsenen bedroht fühlen. In allen Geschäften und Institutionen wissen die Beschäftigten, was zu tun ist, wenn Kinder bei ihnen Hilfe suchen.

Michael Langenhorst machte deutlich, dass er sehr gerne Gemeindejugendpfleger in Waldbüttelbrunn ist und sehr viel Freude bei der Ausübung seines Berufes hat. Für seine Arbeit habe er ideale Voraussetzungen, und die Verantwortlichen haben immer ein offenes Ohr für seine Anregungen und Wünsche für neue Projekte. Er bedankte sich für die großartige Unterstützung bei Bürgermeister Schmidt, dem Gemeinderat, den Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofes sowie Anja Kulczynski vom Familienstützpunkt und Jennifer Tyra (Jugendsozialarbeiterin an der Mittelschule) für die tolle Zusammenarbeit und die gegenseitige Unterstützung.

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