Würzburg

Frühjahrsempfang der Grünen: "Klimakrise ist eine historische Aufgabe"

Österreichs Umweltministerin Leonore Gewessler sprach beim digitalen Frühjahrsempfang der Würzburger Grünen.
Foto: Cajetan Perwein | Österreichs Umweltministerin Leonore Gewessler sprach beim digitalen Frühjahrsempfang der Würzburger Grünen.

Als Video-Botschaft aus Wien eingespielt, habe die österreichische "Super-Ministerin" Leonore Gewessler für den Wow-Moment des ersten digitalen Frühjahrsempfangs der Würzburger Grünen gesorgt, so Kreisvorsitzende Simone Artz in einer Pressemitteilung.

Die Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie in Österreich zeigte sich am Samstag gut informiert über die Würzburger Grünen und machte deutlich, wie erfolgreiche grüne Politik für eine besseres Klima ins Werk gesetzt werde: „Klimaschutz ist der Weg, wie wir ein besseres Leben für alle gestalten. Dabei wollen wir niemand zurücklassen. ,We will leave noone behind', so wie es die Europäische Kommission auch im Green Deal sagt. Das ist einer der Schlüsselaspekte, um mit einer ambitionierten und zielsicheren Klimapolitik die Mehrheit der Bevölkerung zu motivieren.“ Die Klimakrise zu bewältigen, sieht Gewessler als „historische Aufgabe“, denn „gegen die Klimakrise gibt es keine Impfung“.

"Hotspot der Klimaerhitzung": Würzburg

In ihrer Begrüßung an die 200 Gäste freute sich Kreisvorsitzende Artz über den gelungenen Start ins "Superwahljahr" mit viel Rückenwind bei den Wahlen in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz für die Grünen. Die Moderation des digitalen Frühjahrsempfangs übernahmen mit Kerstin Celina und Patrick Friedl die Grünen-Landtagsabgeordneten aus Kürnach und Würzburg, heißt es in der Pressemitteilung. Klimabürgermeister und Kreisvorsitzender der Grünen Würzburg-Stadt, Martin Heilig, blickte auf das vergangene erfolgreiche Jahr zurück: "Wir konnten mit unseren Kernthemen wie Klimaschutz, Umwelt und Naturschutz viele Erfolge feiern. Würzburg ist ‚Hotspot der Klimaerhitzung‘. Deshalb ist mehr Grün und mehr sprudelndes Wasser in der Stadt so nötig", so Heilig.

Als Hauptrednerin freute sich Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, digital in der "Grünen Hochburg Würzburg" zu sein, und lobte in ihrer emotionalen Rede die gesellschaftliche Solidarität, die durch Corona entstanden sei. Sie kritisierte aber auch die Corona-Politik der Bundesregierung: Weltoffenheit sowie der Kampf gegen Rassismus, Sexismus und Antisemitismus sind für Schulze ein "grüner DNA-Baustein". Für die Demokratie einstehen bedeute "hinsehen, wenn andere wegsehen". Soziale Teilhabe sei ebenfalls ein wichtiger Baustein für den sozialen Zusammenhalt. 

Grüne Jugend bringt sich aktiv ein

Bundestagsdirektkandidat Sebastian Hansen stimmte auf den bevorstehenden Wahlkampf ein: "Verkehrswende schaffen wir nur, wenn Bund und Kommunen Hand in Hand arbeiten". Hansen ist es wichtig den Nahverkehr zu stärken und attraktiver zu gestalten. "Offen zu sein für andere Menschen", wünschte sich laut Pressemitteilung auch Manuela Rottmann, Grünen-Bundestagsabgeordnete aus Hammelburg für den Wahlkampf. Hannah Oschmann und Samuel Kuhn von der Grünen Jugend berichteten dazu über aktuelle Aktionen, wie die Demonstration zur Aufnahme von Geflüchteten am Sonntag.

Bereichert wurde die Veranstaltung durch Poetry-Slam-Beiträge von Pauline Füg, Anna Stock und Lukas Kunkel sowie Musikeinspielungen der CD "Osaka, Namibia, Würzburg" des Trios "Schwander-Goltz-Kandert". 

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